Rezensionen

Aaranai – Timo Koch

Titel: Aaranai
Autor: Timo Koch
Verlag: Chaospony Verlag
Seitenzahl: 372 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. Dezember 2017

Wie aus einem Urlaub, die Suche der inneren Kraft wird

the greatest thing you’ll ever learn, is just to love and beloved in return

Unsere Welt, Nico und seine Frau Janette sind schon seid ihrem 19. Lebensjahr verheiratet. Das ist jetzt bereits sechs Jahre her. Sie sind glücklich, auch wenn sie sich ihren Traumurlaub nicht leisten können. Die beiden ergänzen sich gut. Stehen zusammen auf, einer ist Morgenmuffel, der andere ein Frühaufsteher. Allein das macht die beiden schon unglaublich sympathisch, denn sie sind so verdammt normal. Dann gewinnt Janette über das Internet eine Reise. Sie fahren in den Schnee! Alles wird bezahlt. Die beiden sind wahnsinnig glücklich, auch wenn irgendwas komisch ist. Nico träumt allgemein recht schlecht, ist nachts oft wach, doch vor der Abreise gibt es eine sehr seltsame Nacht. Er hat das Gefühl riesige blaue Augen zu sehen und dann ein Unwetter vor dem Haus, ein Ast bricht sogar von einem Baum ab. Alles ist sehr merkwürdig. Aber die beiden haben ja jetzt endlich Zeit um sich in ihrem Urlaub zu erholen.

Aber auch da passieren seltsame Dinge. Auf einem Spaziergang werden sie von Wölfen eingekreist, aber an sich passiert ihnen nichts, denn die Wölfe gehen einfach wieder. Dann sind im Dorf alle etwas seltsam. Dann gibt es Männer mit dunklen Mänteln, die plötzlich vor ihrer Tür auftauchen und dann noch ein Amulett.

Wir haben hier einen Fantasyroman, der ganz ohne Vampire, Feen, Werwölfe oder ähnliches auskommt. Hier geht es um Legenden, um etwas göttliches und vor allem geht es darum, dass das Leben und vor allem die Liebe, dass wichtigste ist, für das es sich zu kämpfen lohnt. So begleiten wir Nico und Janette auf ihrer Entwicklung bis hin zu der wichtigsten Aufgabe, die sie in ihrem Leben wohl haben werden. Wir erleben eine starke Entwicklung der beiden Hauptcharaktere, da sie aus einem ganz normalen Leben kommen und dann eigentlich die ganze Menschheit retten müssten.

Immer wieder gibt es Anspielungen des Autors, dass unsere Medien unglaublich negativ sind. Das positive Nachrichten eine Seltenheit sind und da stimme ich voll und ganz zu. Nico sieht das negativ und das macht ihn irgendwie sympathisch, denn für ihn sollte das Leben etwas anderes sein, als eine Abfolge von Kriegen, Morden und anderen schrecklichen Dingen.

Der Schreibstil von Timo Koch, liest sich flüssig und gibt einen Eindruck von der Umgebung, in der wir uns befinden, doch bei ihm sind definitiv, die Menschen, ihre Gefühle und ihre Entwicklungen. Auch werden wir immer tiefer in Legenden und Geheimnisse entführt, die der „normale“ Mensch, so gar nicht mitbekommt.

Das Cover des Buches zeigt am Auffälligsten die bauen Augen im Himmel, die uns gleich am Beginn des Buches begegnen. Was es damit auf sich hat, ob Nico der Schatten auf dem Cover ist, der dort Blitze schießt, dass müsst ihr wohl selber herausfinden, wenn ihr euch diesem Buch zuwendet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Auch kann ich euch verraten, dass es sich hierbei nicht um ein Einzelwerk handelt, sondern das der Autor sich noch ein oder zwei weitere Bände zu der Geschichte einfallen lässt, die ich hoffentlich auch lesen werde, denn die Idee finde ich echt toll.

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