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Blogtour „Das Hohelied der Magier“ Teil II

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So, nun kann es ja weitergehen mit de zweiten Teil des Interviews. Wie versprochen, erfahrt ihr nun mehr über die Bewohner Elyriens!


So, dann habe ich mich ein wenig mit den Bewohnern von Elyrien beschäftigt.

Und wollte Sie nun bitten mir ein wenig zu helfen, den Lesern die Bewohner näher zu bringen. Sie selbst sind ein Falabe, also eine der beiden sogenannten Schicksalsrassen. Die andere wäre Curfiner. Können Sie mir erklären, woran ich die beiden Arten erkenne und warum sie Schicksalsrassen heißen?

Rein äußerlich sind diese beiden Rassen einfach zu erkennen, sie unterscheiden sich wesentlich von allen anderen Bewohnern Elyriens. Die Falaben sind die sogenannten „Todberührten“. Einst waren wir Menschen und Elben, doch Zelverans Wahnsinn schlug aus und machte uns zu lebenden Toten – nahezu. Wir verfallen bei lebendigem Leib, manche mehr, andere weniger. Nur wenige von uns erreichen ein hohes Alter, die Frauen wagen selten den Versuch eine Familie zu gründen, denn die meisten Kinder werden tot geboren. Womöglich bezeichnet man uns deshalb als Schicksalsrasse.

Zelveran ist übrigens der Meister des Todes. Der wurde von der bösen Meeresgöttin Vasaj in eine Falle gelockt und ertränkt. Die Gnade von Suriona, der Göttin des Wachstums und des Lebens, erweckte ihn wieder. Dieser Akt kostete ihn den Verstand. Das Ergebnis sind wir, die Falaben.

Curfiner… sind eine ganz andere Geschichte. Sie sind klug, besonnen und weise. Sie werden niemals einen Curfiner erleben, der emotional wird. Ich habe mir sagen lassen, dass diese Wesen äußerst sensibel sind, doch man sieht es ihnen nicht an. Für Verhöre sind sie ein Graus.

Man nennt sie auch Steinmenschen, denn wenn sie schlafen, werden sie zu Statuen. Der große Schmied Natras hat sie mit seinen eigenen Händen erschaffen und sie auf der Insel Curfinar zu seinem Volk gemacht. Daher auch ihr Name Curfiner. Ihre komplexe Sprache ist die komplizierteste von ganz Elyrien. Ehe Sie fragen: Nein, ich beherrsche kein Curfinisch.

Dann habe ich von vier Elbenvölkern gehört: den Askarthern, den Meldanen, den Karua-Di und den Vandrach. Kann man die vier Völker gut unterscheiden? Was ist Ihre Meinung von ihnen?

Die vier Elfenrassen sind äußerlich leicht voneinander zu unterscheiden. Die Vandrach sind groß und blass. Sie leben im ewigen Eis des Landes Zasfalor weit im Nordwesten. Ich weiß nicht viel über sie, habe aber gehört, dass sie klug und eitel sind. Angeblich lieben sie Kristalle und Edelsteine über alles. Und es soll unter ihnen eine Art Bürgerkrieg geben.

Die Askarther sind die ersten Einwohner Elyriens, quasi das Urvolk. Sie sind der Inbegriff der Elfen: Elegant, feinsinnig, emotional, gesellig, redselig und fasziniert von ästhetischen Idealen der Künste, sei es nun Malerei, Tanz oder Musik. Sie haben kupferne oder holzfarbene Haut, sind eher klein und zierlich. Ihre silbenreiche Sprache Chordalisch ist in allen Reichen Elyriens weit verbreitet. Doch nehmt Euch vor ihren Händlern in Acht, sie können manchmal aufdringlich sein.

Die Meldanen und Karua-Di sind die Inkarnation von Licht und Dunkelheit. Ich kann Ihnen nicht genau sagen wie das funktioniert, aber diese Elfen verkörpern diese Mächte auf eine mysteriöse Art und Weise. Die Meldanen kommen ursprünglich aus dem Land Sternheim hoch oben im Gebirge und leben auch heute noch dort in großer Zahl, jedoch auch in den anderen Reichen. Sie sind elegant und manchmal hochmütig, poetisch begnadet und verfügen über viele Fähigkeiten, auch auf dem Schlachtfeld. Sie leuchten von innen heraus und viele empfinden sie als überirdisch schön. Die Karua-Di sind nicht weniger edel und vornehm, doch sie sind es auf eine dunkle Art und Weise, die andere in ihren Bann ziehen kann. In ihrer Heimat unter der Erde, Andernacht, zählen Blutlinien und Abstammung mehr als alles andere. Sie haben graue oder schwarze Haut, daran sind sie leicht zu erkennen. Die Meldanen und Karua-Di sind seit jeher Feinde und liegen ständig im Krieg miteinander.

Menschenvölker gibt es in Elyrien ja auch. Was macht Abra, Semmon und Sabali so aus? Sind sie schon einigen begegnet während Ihrer Arbeit und sollte man sich vor ihnen in Acht nehmen?

Menschen sind oft unkompliziert, direkt und entscheidungsfreudig. Sie haben oft große Familien und ein stures, aber weltoffenes Verhaltensmuster. Obwohl die Menschen erst später nach Elyrien kamen, sind sie zahlreich überall anzutreffen. Die von den Seefahrer-Stämmen abstammenden Abra sind dunkelhäutig und temperamentvoll. Die Semmon sind hellhäutige Hünen und stammen angeblich von Riesen ab. Im Kampf sind sie respektable Gegner. Die Sabali sind klein, stämmig und lieben Barthaar. Sie sind zumeist tüchtig, handeln gerne und haben eine Wesensart, die man als geradlinig bezeichnen kann. Sie stammen aus dem nördlichen Reich Sabaltur, das jedoch nicht mehr betreten werden kann. Die Gründe dafür sind mir unbekannt. Die Sabali schweigen eisern darüber.

Und wie stelle ich mir jetzt die Mischvölker vor? Ich kenne selbst ja nur Menschen, da fehlt mir vielleicht manchmal einfach die Fantasie.

Ich weiß nicht, ob es Ihnen bekannt war, aber in Elyrien können sich normalerweise nur zwei Angehörige ein und desselben Volkes derart verbinden, dass aus ihnen Nachkommen entstehen. Zhay sind die Ausnahme. Als Elyrien wegen Kriegen und Seuchen beinahe entvölkert war, vor ungefähr zweitausend Jahren, wurde von den ersten Mischlingen berichtet. Sie haben die wohlgehüteten Erblinien durcheinandergebracht und allgemein für Aufsehen und Ärger gesorgt. Angeblich soll ihrethalben sogar der Myriadenkrieg ausgebrochen sein. Da sie Abkömmlinge aller anderen Rassen sein können, sind sie äußerlich und charakterlich auch nicht gut einzuordnen.


So, das war es erstmal von den Bewohnern von Elyrien, im dritten Teil geht es um eine schnelle Antwort-Runde und ihr könnt sogar etwas gewinnen, also seid um 14 Uhr wieder hier!

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