Rezensionen

Dark Spells: Die Königin der Stadt von Nina Hirschlehner

Titel: Dark Spells: Die Königin der Stadt
Autorin: Nina Hirschlehner
Verlag: Independently published (Rezensionsexemplar)
Seitenzahl: 136 Seiten
Erscheinungsdatum: 10.04.2018

Ein gelungener Einstieg in eine zauberhafte Story mit starken Blickwinkelwechseln

Dark Spells hat mich schon eine Weile angelacht, da mir die Cover gefallen haben. Ich liebe Lila und Blau und es hatte so etwas Mystisches an sich. Auch Geschichten über Hexen finde ich schon seit meiner frühen Kindheit sehr interessant, weshalb es nun endlich mal die Möglichkeit dazu gab.

Wir steigen in eine Geschichte ein, indem wir Zoey kennenlernen. Ihre ganze Familie wurde von der Hexe Dhana ausgelöscht. Nur Zoey hat überlebt, was eigentlich gar nicht sein sollte. Denn Dhana herrscht über alle magischen Wesen Londons und da ist sie sehr erbarmungslos. Wer nicht mit ihren Ansichten klarkommt, der kann schon mal den Kürzeren ziehen. Doch Zoey kann entkommen und flüchtet sich zu einer dunklen Hexe mit dem Namen Savannah. Zoey möchte von ihr Lernen, so dass sie sich gegen Dhana zur Wehr setzten kann und ihr auch etwas entgegenbringen kann. Doch ist das gar nicht so einfach, denn Dhana hat ihre Leute überall und wie sich herausstellt, gibt es da wohl auch zwischen Savannah und Dhana noch etwas zu klären. Aber wie findet sich dann Zoey zwischen den beiden ein, wenn sie doch gerade mal 10 Jahre alt ist und sich so eine große Aufgabe vorgenommen hat?

Dieser kurze erste Teil ist das erste Buch, welches ich von Nina Hirschlehner gelesen habe und ich muss sagen, dass ich ihren Schreibstil mag. Denn wir bekommen Einblicke aus den unterschiedlichsten Sichten. Nicht nur die drei Damen erzählen uns etwas, da gibt es noch mehr. Zudem gibt es bei den verschiedenen Sichten nur Savannah, die aus der Ich-Perspektive erzählt, was dem ganzen nochmal einen sehr interessanten Hauch gibt. So hatte ich es bisher noch nicht gelesen. Auch ist man immer wieder auf die Folter gespannt, denn die Autorin verrät kein bisschen zu viel, denn wir könnten ja Zoey in etwas voraussein. Das gefällt mir sehr gut, denn normalerweise erfährt man ja gerade bei Blickwinkelwechseln so einiges, was die handelnde Person nicht weiß. Zudem finde ich den Einstieg mit den Personen gut gewählt. Man erfährt nicht zu viel, kann die Charaktere aber langsam einschätzen und zu ihnen Stellung beziehen, aber ich will da definitiv noch mehr, denn ich will wissen, was die beiden denn für ein Problem miteinander haben und warum ausgerechnet Zoey jetzt irgendwie dazwischen gelandet ist.

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