Rezensionen

Das geheime Baby des Drachen von Jasmine Wylder

Titel: Das geheime Baby des Drachen (Drachengeheimnisse, Band 1)
Autorin: Jasmine Wylder
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Seitenzahl: 314 Seiten
Erscheinungsdatum: 28.02.2018

Gar nicht so schlecht, wie einige tun

Es gibt eine lustige Geschichte, wie ich dazu gekommen bin, dass ich dieses Buch gelesen habe. Auf Instagram bin ich in einer Gruppe mit dem Namen „BBC – bad book club“. Wir haben uns den Spaß gemacht und uns Literatur gesucht, die so schräg und teilweise auch echt schlecht ist, dass man sich fragt, warum man eigentlich so ein Buch auf den Markt bringt.
Ich hoffe ihr habt jetzt kein falsches Bild von mir, aber das war einfach mal eine lustige Aktion und durch die Rezensionen zu diesem Buch, die teilweise ja wirklich sehr schlecht waren, wurde „Das geheime Baby des Drachen“ auf unsere Liste gesetzt und stand zum monatlichen Lesetermin an. Der Klappentext war nicht gerade hilfreich zu erkennen, dass es sich bei diesem Buch gar nicht um Schund handelt, sondern das hier eine eigentlich echt interessante Geschichte dahintersteckt.

Deshalb finde ich es schade, dass der Klappentext diesem Buch doch sehr Unrecht tut. Denn dieses Buch ist wirklich nicht schlecht. Auch sind mir wie in einigen Rezensionen beschrieben, gar nicht so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler aufgefallen, vielleicht wurde das überarbeitet, ich weiß es nicht. Schließlich müsste es ja an der jeweiligen Übersetzung liegen, da die Autorin ja scheinbar das Original in Englisch verfasst hat.

So nun aber mal zum Buch. Wir befinden uns in einer Welt, in der Drachen unter den Menschen leben. Man könnte sie als Gestaltenwandler bezeichnen, denn sie sehen aus wie normale Menschen und leben auch so und dennoch können sie in die Gestalt eines feuerspuckenden Drachens wechseln. In dieser Welt gibt es eine junge Archäologin. Sie selbst ist nicht ganz von ihrer Schönheit überzeugt, hat scheinbar den Gedanken, dass sie zu viel auf den Rippen hat. Sie findet ein Drachenei und dieses Drachenei scheint für einen riesigen Wirbel in der Gesellschaft der Drachen zu sorgen, denn dieses Ei soll sich wohl eine Mutter für den Kaiser der Drachen suchen. Wenn dieser geboren werden würde, dann würde er für Frieden zwischen den Clans der Drachen sorgen. Doch gibt es scheinbar Gruppen, die den Kaiser nicht wollen, weil es ihnen gut ohne geht, dann will aber auch irgendwie jeder den Kaiser in seinen Kreisen wissen, da man damit ja mehr ansehen hat und leider trifft es unsere kleine, menschliche Archäologin. Somit wir sie entführt, festgehalten und teilweise auch noch verfolgt, weil man sie umbringen will, denn wenn der Kaiser nicht in einem bestimmten Zeitraum im Körper einer Frau heranwächst, dann verkümmert die Auswahl. Dafür braucht sie aber einen Gefährten und dieser wird ihr im Tempel prophezeit, doch muss sie da erstmal hin und dass versucht ein sehr gutaussehender Drachenkerl. Er will sich Ansehen verschaffen, indem er der Wächter der zukünftigen Mutter des Kaisers wird. Dass er dabei so einiges kassieren muss und sich da auch noch in eine blöde Situation verstrickt, denn scheinbar empfindet er etwas für sie, doch wenn sie einen anderen Gefährten bekommt, wie soll er damit umgehen?

Ja, es klingt alles ein wenig schräg, aber ich fand es doch recht süß gemacht. Es hat so ein wenig was von einer unglücklichen Liebesgeschichte, mit einer grantigen Mutter und eben ein paar Drachen.
Ich mochte den Schreibstil, dass Buch liest sich gut weg und langweilig wird es auch nicht. Da es der erste Teil ist, werde ich mal gucken, ob es den zweiten Teil auch schon gibt, denn ein wenig neugierig bin ich jetzt schon, wie es mit dem Kind weitergeht und ob das alles noch ein gutes Ende nehmen wird.

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