Rezensionen

Das Jesus-Experiment von Bernd Roßbach

Titel: Das Jesus-Experiment
Autor: Bernd Roßbach
Verlag: FeuerWerke Verlag
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 16.01.2018

Ein spannender Roman mit viel Recherche

wie viel sollten wir wirklich erforschen, ohne dass es uns schadet?

Der Roman hatte mich schon mit dem Cover geködert, denn der Titel und die Gestaltung luden mich zum Verweilen ein.
So habe ich mich zu erst mit der Leseprobe begnügt und wusste, dass ich das Buch lesen muss.
Inhaltlich kurz beschrieben geht es um einen Hirnforscher, der sich mit der Bildgebung von Erinnerungen befasst und eine Möglichkeit gefunden hat vom Computer Filme sozusagen auslesen zu lassen, die ein Vorfahre einem vererbt hat.
In diesem Buch geht es nun mal speziell um Szenen von Jesus, die dem Kopf einer Nachfahrin von Pilatus entlockt werden sollen.
Nebenbei geht es noch um das Leben des Forschers, der ein nennen wir es kleines Problem mit einem ehemaligen Mitstudenten hat, was dann alles irgendwie nur noch komplizierter macht.

Ich war begeistert und war während des Lesens immer wieder an einem Punkt, wo ich dachte: Bitte lass es das nicht wirklich geben, lass uns noch nicht soweit sein, denn dann würde es ja schon um die Manipulation bzw. die Löschung von Erinnerungen gehen.

Das Buch ist unglaublich gut recherchiert, man bekommt am Ende auch sehr schön noch Literaturhinweise, die selbst im Text zu bestimmten Stellen eine Untermauerung geben.
Ich selbst bin nicht gläubig, habe mich ehrlich gesagt noch wenig mit der Auferstehung beschäftigt, also jedenfalls mit den unterschiedlichen Überlieferungen und alles und in diesem Buch wird einem vieles schön präsentiert und zwar von Bibelforschern oder anderen Wissenschaftlern, die mit Herzblut an der Sache dran sind.
Klar sollte man nicht alles glauben, aber im Nachwort wird einem ja noch mal verraten, wo die Fiktion im Buch steckt und wo nicht.

Also gibt es von mir definitiv eine Leseempfehlung und ich werde wohl noch mehr Bücher des Autors suchen müssen!

 

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