Rezensionen

Die Legende von Oasis von Janine Tollot

Titel: Die Legende von Oasis
Autorin: Janine Tollot
Verlag: Books on Demand (Rezensionsexemplar)
Seitenzahl: 428 Seiten
Erscheinungsdatum: 22.07.2015

Für mich eine wirklich fantastische Geschichte die uns in die Meere entführt.

Bisher kenne ich bis auf die Geschichte um Arielle die Meerjungfrau noch keine andere Geschichte, die sich mit den Menschen mit Schwanzflosse beschäftigt, deshalb war ich so neugierig und sehr dankbar, dass mir die Autorin die Möglichkeit gegeben hat ihr Buch zu lesen. (Nein, deshalb fällt die Rezension nicht besser aus, ich sage, was ich denke ohne mich beeinflussen zu lassen.)

Auf dem Cover sehen wir einen Schnitt, wir sehe unten die Farben eines Korallenriffes, dann das Meer in seinem schönsten Blau, in dem sich das Wasser spiegelt und über der Oberfläche erstrahlt alles in einem goldenen Farbton, zum Beispiel das Schiff, dass von Möwen verfolgt wird. Aber deutlich zieht der Meermann, der auf dem Felsen sitzt die Aufmerksamkeit auf sich. Sein langes, schwarzes Haar weht im Wind und seine grüne Flosse reicht bis ins kühle Nass. Mir gefallen die Farben wirklich sehr, die für dieses Cover genutzt werden und wenn man das Buch gelesen hat, dann kann man sich denken, welche Szene damit ausgedrückt werden soll.

Aber worum geht es nun eigentlich? Es gab zwei Götter, da wäre Este, die Göttin der Erde und Isea der Gott des Himmels. Die beiden sind Geschwister und Isea hat Este ihre Schöpfung kaputt gemacht, indem er ihr gesamtes Land überflutet hat. Somit schlägt Estes Herz nur noch für Rache an ihrem Bruder. Als Königin Trielle herrscht sie über die Terraner, die Menschen an Land und das von ihrem Schiff aus. Sie bereist die Meere und erforscht scheinbar Meerwesen und versucht die Welt zu kartographieren. Doch ihre Tochter Brielle stößt auf einen Gefangenen, den sonst niemand auf diesem Schiff entdeckt hat. Er sagt, dass er ihr Onkel sei und sie ihm Helfen müsse, da er der König der Orkusianer sei und eben auch der Gott des Himmels. Brielle hat einen Wunsch, denn auf dem Schiff treibt sie nichts mehr an, als der Wunsch eine Orkusianerin zu werden. Sie will eine Fluke und Isea gibt ihr diese, damit er ihr Hilft wieder an die Macht zu kommen. So muss sie durch sein Reich und seinen Untertanen verraten, wo sie ist. Doch das ist nicht so einfach, denn ihr Verschwinden, entfacht die Wut ihrer Mutter nur noch mehr und nun beginnt diese mit ihrem Rachefeldzug, es kommt zu einem Krieg.

Die Geschichte ist für mich genauso farbenreich, wie das Cover. Die Welten werden wundervoll beschrieben, ich hatte Bilder im Kopf von wunderbaren Welten dort unten im tiefen Blau, wenn nicht sogar eher schon Schwarz. Auch fand ich es dauerhaft spannend, da Brielle immer wieder an ihre Grenzen geführt wird, da ihre Mutter nur noch von der Rachsucht getrieben wird und nicht mehr aufzuhalten scheint. Iseas Leiden werden auch sehr gut dargestellt, denn er hängt dort nun schon zwei Jahrhunderte in den Ketten und wird immer wieder misshandelt. Es ist teilweise so schrecklich und dann doch wieder so schön, was ich dort lesen durfte. Es baut Spannung auf, treibt sie bis zum Höhepunkt und es scheint ausweglos zu sein, so als würden beide Seiten einander einfach nur vernichten wollen. Kann Brielle da noch irgendetwas retten?

Nun ist ein neuer Teil herausgekommen und ich bin gespannt, was wir dort erleben werden. Er erschien unter dem Titel „Die Legende von Oasis – Dunkelzeit“.

 

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