Rezensionen

Die Zauberschmiedin 1-3 Sammelband von Ruth Mühlau

Titel: Die Zauberschmiedin 1-3 Sammelband
Autorin: Ruth Mühlau
Verlag: Selfpublishing (Rezensionsexemplar)
Seitenzahl: 1019 Seiten
Erscheinungsdatum: 15.08.2018

Diese Reihe hat es einfach drauf und dann das Bonusmaterial

1019 Seiten, dass sind die drei ersten Teile der „Zauberschmiedin“ und noch Zusatzmaterial. Und allein schon für das Zusatzmaterial lohnt sich dieser Sammelband. Denn soweit ich informiert bin, gibt es diese Zusatzkapitel nur in diesem Sammelband und sie sind einfach so goldig.
Aber natürlich kann ich auch die drei Teile der Reihe nur empfehlen!

Die Rezensionen zu den einzelnen Teilen gibt es auch nochmal in einer ausführlicheren Form, bei dem jeweiligen Buch, aber worum geht es hier eigentlich?
Und zwar haben wir eine Feuerelbin. Sie wird Rayka getauft, denn sie wird als Findelkind gefunden, da ihre Mutter sie beschützen wollte, lag dieses kleine Knäul in einer alten Warghöhle. Sie ist anders, als die Elben, bei denen sie aufwächst. Somit hat sie eigentlich keine Freunde und wird auch nur komisch von der Seite angeschaut. Ihr Ziehvater scheint ihr auch nicht die Liebe zu geben, die Rayka wirklich bräuchte und das macht mich als Leserin sehr traurig, denn für mich ist sie ein Sympathieträger. Und bevor das ganze Dorf sie wegen einem Unfall vertreiben kann, bekommt sie eine riesige Aufgabe, denn sie hat eine besondere Fähigkeit. Rayka kann die Seele eines Steines verstehen. Und so schmiedet sie mit den Steinen wundersame und somit auch magische Dinge, denn wenn man einen Stein in die Form bringt, die er wirklich anstrebt, dann kann man seine ganze Macht zutage bringen. Und genau das kann Rayka. Sie ist etwas Besonderes. Doch leider sehen das nicht viele. Doch der Weltenwanderer sieht etwas in ihr und schickt sie auf eine gefährliche Reise, denn sie muss die Silbren finden, dann Morren, der Böse in dieser Geschichte hat einen durchgeknallten Plan, er will die Macht an sich reißen und dafür will er Sonne und Mond vergehen lassen und sich einen eigenen Himmelskörper schaffen, der dann seine Macht symbolisiert. Entweder schafft es Rayka ihn davon abzuhalten oder sie muss einen Weg finden, wie sie den Untergang von Sonne und Mond wieder gerade biegen kann. Klingt ja eigentlich ganz einfach, nicht? Kleiner Scherz, denn ich würde diese Verantwortung nicht haben wollen, vor allem nicht, wenn mich vorher alle nur gemieden haben und meinten, dass ich seltsam bin und nichts wert.

Aber da ist Rayka anders. Sie versucht ihr bestes und auf ihrer Reise gibt es viele Steine, die ihr im Weg liegen, viele Machenschaften der bösen Seite, die ihr schaden, aber es gibt auch Wesen da draußen, die ihr helfen und sie lernen, was eine Freundschaft ist. Ich bin bisher sehr gern auf diese Reise mit Rayka gegangen und bin gespannt, was Ruth Mühlau noch für Ideen und Einfälle hat, dass sie ihre Charaktere so richtig schön an ihre Grenzen führen kann und sie sich somit entwickeln und auch durch schlechte Zeiten heraus, vielleicht immer wieder den Mut finden zu kämpfen, denn irgendetwas gibt es da draußen doch immer, für das es sich zu kämpfen lohnt, oder?

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