Rezensionen

Die Zauberschmiedin: Feuerzorn von Ruth Mühlau

Titel: Feuerzorn (Die Zauberschmiedin 1)
Autorin: Ruth Mühlau
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (Rezensionsexemplar)
Seitenzahl: 342 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. September 2016

Eine fantastische Welt mit einer sympathischen Protagonistin und vielen Intriganten

Rezension Amruielle

Vor einer Weile habe ich Amruielle gelesen und die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Dies war die Vorgeschichte zu der Reihe der Zauberschmiedin.
Es ist eine ganz eigene Welt in der die Geschichte spielt. Eisland wurde schon vor langer Zeit von den Göttern verlassen oder so denken es jedenfalls die Bewohner. Und so verkommt die Welt immer mehr, wird zu einem sehr unangenehmen und finsteren Ort. Orks und Warge sind die Wesen, die vermehrt auftreten und ihr Unwesen treiben. Doch gerade in der aktuellen Zeit werden immer mehr Orks gezüchtet, denn sie sollen eine Armee stellen, sodass das Böse an die Macht gelangt.
Doch der Weltenwanderer Viator versucht dies zu verhindern, denn es gibt die Silbren, die verschollen sind und einen eventuellen Ausweg aus dieser Lage darstellen. Er erhält eine Vision, wie er an diese Silbren kommen kann, doch dafür braucht er eine junge Elbin. Diese Elbin heißt Rayka und hat so gar nichts von den anderen Elben, die sie aufziehen. Normalerweisen sind Elben sehr anmutig, können nicht fluchen und sind in allem so gefühlt wunderschön und perfekt. Doch sie ist ein Findelkind und ist so anders, denn sie flucht und kann sogar Warge zähmen. Deshalb halten sie alle für eine Hexe und geben ihr auch das Gefühl, dass sie nichts wert ist und nicht geliebt wird. Wie sich Rayka da fühlt, kann man sich vorstellen. Ob sie sich da wirklich für die gute Seite entscheiden kann und die Silbren aufspürt, um schlimmes zu vermeiden?

Die Geschichte hat mich gleich zu Beginn in ihren Bann gezogen, denn die Welt, die Ruth Mühlau schafft, ist einfach eine wunderbar fantastische Welt und ihre Wesen, die dort leben, sind einfach alle irgendwie interessant, denn sie sind alle etwas Besonders. Egal ob gut oder böse. Es wird mit einem Perspektivwechsel gearbeitet, der uns immer wieder an einen anderen Ort führt, sei es der Weltenwanderer Viartor, sei es die Elbin Rayka oder ein König oder andere Elben, die gerade wichtig sind. Man bekommt immer so viel Einblick, dass es interessant bleibt und man einfach weiterlesen muss, denn man möchte wissen, wie es Rayka ergeht, ob sie etwas für sich findet, denn mir tut sie leid. Sie ist so eine sympathische Natur und wird von anderen verstoßen, weil sie irgendwie anders ist. Dabei ist gerade diese Andersartigkeit etwas, was ihr so viel gibt, was ihre Talente ausmacht. Mit ihren Worten formt die Autorin eine Welt, die so viel zu entdecken hat. Auch wenn es düster in ihr zugeht und die Wesen sich an viele Regeln halten müssen, damit sie überleben können, gibt es doch so vieles Wunderschönes. Auch kann Ruth Mühlau Emotionen beim Leser auslösen, denn es gab viele Stellen, wo ich mit Rayka mitgefühlt habe, ihr gern an die Seite gesprungen wäre, andere Momente, wo ich mich gefreut habe, aber es gab auch Momente, wo ich Wut und auch Entsetzen empfunden habe. Ich mag solche Romane, die einen in eine andere Wirklichkeit entführen und einen ins das Geschehen eintauchen lassen, neben dem man den Alltag vergessen kann.
Deshalb bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Reihe.

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