Rezensionen

Paradies der Verlorenen

Titel: Paradies der Verlorenen
Autorinnen: Alexis Snow und Beatrice Jacoby
Verlag: Papierverzierer Verlag (Rezensionsexemplar)
Seitenzahl: 279 Seiten
Erscheinungsdatum: 28.03.2019

Ein Fantasyroman über die Bedeutung der Menschenkenntnis und der Eingebung

Ein Cover zweigeteilt und doch, könnten die beiden Hälften Spiegel sein. Doch es gibt farbliche Unterschiede. Gibt es diese auch in der Geschichte?

Wie das Cover zu „Paradies der Verlorenen“, so ist auch die Geschichte in zwei Teilen oder eher in zwei Sichten geschrieben. Wir haben zum einen Gwendolyn. Sie lebt in München, hat einen straffen Zeitplan, da sie neben der Uni noch im Ehrenamt tätig ist und ihrem Sport nachgeht. Sie ist eigentlich sehr zufrieden mit dem, was sie tut und gibt gern zurück, was sie selbst bekommen hat.
Doch eines Abends ist ihr in ihre Zimmer im Studentenwohnheim nicht mehr so ganz wohl, denn die Schatten scheinen sich zu bewegen und eine seltsame Stimme spricht zu ihr. Diese Stimme möchte, dass sie ihr hilft, denn scheinbar kann nur sie helfen den Untergang des Garten Edens zu verhindern.

Aber ist sie dazu überhaupt in der Lage? Was soll sie denn machen?
Als sie sich im Garten Eden wiederfindet, trifft sie auf Aurora. Sie ist die zweite Hauptperson, aus dessen Sicht wir so einiges erfahren.

Sie braucht die Hilfe von Gwendolyn und steht ihr bei ihrem Auftrag zur Seite. Doch fordert sie auch sehr viel von dem Mädchen, dass überhaupt keine Ahnung von dieser Welt hat.

Aurora ist schon ihr ganzes Leben vorbereitet worden ist deshalb doch ein sehr starkes Gegenteil von Gwen, was es sehr interessant macht.

Die Idee der beiden Autorinnen ist wirklich toll und wenn ich mir eine der beiden als Sympathieträgerinnen aussuchen sollte, dann doch definitiv Gwen, denn Aurora ist mir irgendwie unangenehm. Sie ist unglaublich taff und dann kommt ihr Freund und sie schmilzt dahin. Manchmal war es mir etwas viel mit Gefühlen der beiden, was für mich einfach nicht hätte sein müssen, aber da es Gwen gab, die dem ganzen etwas andere Farbe gegeben hat, fiel dies nicht so stark ins Gewicht.

Doch was ist da eigentlich, was den Garten Eden bedroht? Nicht nur ein Nachtphönix bedroht den Frieden, denn im Garten herrscht schon seit sehr langer Zeit Dunkelheit. Was hat es damit auf sich? Und wird es auch die normale Welt, also unsere betreffen?

Gern hätte ich eine Fortsetzung, denn mit dem Ende könnte man bestimmt noch einen weiteren Teil anfügen, aber soweit ich gelesen habe, ist es bisher noch nicht geplant. Da heißt es dann wohl nur Augen offen halten!

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