Puppet's Bookish Weekend

Puppet’s Bookish Weekend mit Alexandra Demmer-Bracke Teil I

Werbung / Puppet’s Bookish Weekend / mit Alexandra Demmer-Bracke

Hallo meine lieben Leser,

heute ist wieder der Interview-Samstag und ich darf einen Charakter aus der Dilogie „Mayla & Mo“ interviewen. Nun hat sich Mayla zu mir auf den Weg gemacht und beantwortet meine Fragen, dann fangen wir einfach mal an!


Liebe Maja Lena oder darf ich auch Mayla sagen? Ich begrüße dich hier bei mir auf dem Interview-Sofa und freue mich, dass du dir die Zeit nehmen konntest mich zu besuchen. Wie geht es dir denn und hast du eine entspannte Anreise gehabt? Möchtest du etwas trinken oder darf ich dir etwas von den Keksen hier anbieten?
Hallo Nicole und ihr da draußen! Erst mal vielen Dank, dass ich hier sein darf und natürlich darfst du mich Mayla nennen.

Mit der Anreise, das war so eine Sache, da ich schon Angst hatte, den Termin nicht halten zu können. Du hast ja sicher gelesen, wie das so mit den Zeitreisen bei mir ist. Oft geschehen sie bewusst, manchmal aber auch ohne mein wirkliches Zutun! Aber es hat alles funktioniert und deshalb freue ich mich um so mehr!

Ich würde von den Schoki-Keksen nehmen und ein Cappuccino dazu, wäre super, danke.

Bevor wir mit meinen Fragen beginnen, magst du dich vielleicht noch den Lesern kurz vorstellen? Was sollte man zu dir wissen? Gibt es etwas „Besonderes“ an dir, was du uns vielleicht verraten darfst?
Ja, wie du einleitend gesagt hast, ist mein eigentlicher Name Maja Lena Wolf. Ich bin eigentlich 22 Jahre alt und lebe im wunderschönen Österreich bei Ellmau.

Wie ich ja eben schon angedeutet habe, sind bei mir Zeitreisen ein großes Thema. Meine Granny, bei der ich lebe, hat mir erzählt, dass ich das Zeitheiler-Gen in mir trage, ich bin aber auch noch nicht so richtig dahinter gestiegen, was es damit auf sich hat. Zumindest ist es so, das je nachdem, in welcher Zeitepoche ich gerade stecke, ich auch verschieden alt bin. Das ist ganz schön verrückt.

Und was noch Besonderes an mir ist … Ich liebe Mo. Jetzt würden manche sagen, das ist doch nichts Besonderes, aber für mich ist Liebe magisch. Und wahre Liebe, wie ich sie für Mo empfinde, die trifft man nicht an jeder Ecke.

Wie findest du es eigentlich, dass Alexandra Demmer-Bracke uns von deiner Geschichte erzählt?
Tja, das ist mir schon eine, diese Frau. Erst hatte ich ja Bedenken, ob ich wirklich möchte, dass die ganze Welt von meinem Leben erfährt. Zumal Mo ja eigentlich an jemand anderen gebunden ist, und ich ja auch. Aber ich glaube, meine Geschichte ist so interessant, dass ich sogar möchte, dass andere daran teilhaben. Jeder mag seine eigenen Schlüsse aus meiner Geschichte ziehen.

Ich bin ja etwas besser informiert, als Leser, die noch nicht in deine Geschichte geschnuppert haben. Magst du uns vielleicht einen kleinen Einblick in deine Familie geben? Ich weiß, dass du bei deiner Großmutter lebst, das habe ich selbst auch jahrelang gemacht, bis sie verstorben ist.
Echt, du hast auch bei deiner Großmutter gelebt? Woran lag es bei dir? Bei mir war der Grund, das meine Erzeugerin mich und meinen Vater früh verlassen hat. Einfach abgehauen und vom Einkaufen nicht zurückgekommen. Deshalb bin ich auch nicht so wirklich gut auf sie zu sprechen. Mein Vater hat das nicht so gut verkraftet denn als ich eines Tages, da war ich fünfzehn, in unseren Garten in Wien ging, saß er regungslos in seinem Gartenstuhl. Danach zog ich zu Granny nach Ellmau. Zu ihr hatte ich sowieso seit jeher das liebevollste und innigste Verhältnis.

Dann hast du ja deinen Freund Lukas, meiner heißt übrigens auch Lukas, was ich schon wieder sehr bezeichnend fand. Da haben wir ja einiges gemeinsam. Wie habt ihr beide euch denn kennengelernt?
Oh je, da hoffe ich, dass dein Lukas nicht so ist, wie meiner. Oder sagen wir, ich wünsche es dir! Klar, habe ich auch nicht immer alles richtig gemacht und die Sache mit Mo … Ich hab da schon auch ein schlechtes Gewissen. Aber immer wenn ich Lukas reinen Wein einschenken will, benimmt er sich wieder so sch … und ich vertage es, weil ich ihm nicht noch zusätzlich die Bestätigung geben möchte. Und dann hat er Tage, da ist er so lieb, dass ich denke Mensch, Mayla, vielleicht ist ja doch Lukas der Richtige und nicht Mo

Das ist alles ziemlich verzwickt. Weißt du, Nicole, mein Kopf sagt: Vergiss Mo! Aber mein Herz sagt: Warte auf Mo! Zu meinem Leidwesen bin ich durch und durch Herzmensch.

Nun arbeitest du ja in der Fabrik, in der auch deine Großmutter gearbeitet hat. Was machst du da denn genau? Und war das mehr eine Notlösung oder wolltest du das machen?
Ja, in der Textilfabrik der zu Lynars. Moritz Vater ist mein Chef. Und eigentlich hatte ich nie dort anfangen wollen, sondern es wirklich als Notlösung und Granny zuliebe getan. Und ich wollte ja auch nicht weiter, das Granny von ihrer kleinen Rente für sich selbst und für mich aufkommen muss.

Meistens stehe ich mit Rosmarie an den Stoffbändern. Das ist ganz witzig. Vor allem Rosmarie mit ihrem starken Dialekt ist lustig. Ich mag sie sehr.

Was würdest du denn eigentlich gern beruflich machen?
Eine anerkannte internationale Schauspielerin wollte ich immer werden!!! Solltest du also mal was in die Richtung hören und jemand sucht eine Hauptdarstellerin für einen Zeitreise-Film mit einer tragischen Liebe – Ich könnte es einrichten.

Mir ist beim Lesen durch den Kopf gegangen, dass es da ja diesen „Kolibri“ gibt. Warum hat er diesen Namen bekommen und kannst du das vielleicht nochmal genauer beschreiben, was da bei dir passiert?
Mein kleiner Freund … Also meine Geschichtenerzählerin hat mir ja im Nachhinein verraten, das es einige Menschen gab, die nichts mit meinem Kolibri anfangen konnten und der sie sogar nahezu verwirrt hat. Das muss er nicht! Bis vor kurzem dachte ich selbst noch, mein Kolibri sein einfach ein Gefühl. Schon als kleines Mädchen war es so, das immer wenn es privat, wie zu jener Zeit mit meinen Eltern, zu schwierigen Situationen kam, ich ein Sirren um mein Herz herum gespürt habe. Dieses Sirren habe ich für mich selbst mit einem kleinen, flinken Kolibri assoziiert. Weißt du, das war nicht mal ein kurzes Schwindelgefühl oder dergleichen, es war etwas, das ich tief in mir spürte und je auswegloser die Situation, desto stärker empfand ich dieses Herzsirren. Vielleicht habe ich dem ganzen einen Namen gegeben, damit mich diese körperliche Reaktion nicht so sehr ängstigt. Zumindest war es das, was ich mir bis vor kurzem noch eingeredet habe. Aber ich verrate dir und den anderen mal etwas! Je mehr Zeitreisen ich hinter mir habe, desto sicherer bin ich mir, das es mit meinem kleinen Freund dem Kolibri noch etwas ganz anderes auf sich hat.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht zu einem Therapeuten zu gehen, wegen der Sache mit deinen Eltern? Das war ja nicht wirklich einfach. Vielleicht hast du da noch etwas zu besprechen? Wie stehst du zu Therapeuten?
Ich finde es ganz wichtig, sich jemandem anzuvertrauen, wenn man Gesprächsbedarf hat. Deshalb bin ich Therapeuten gegenüber offen eingestellt. Was aber mich und meine Eltern betrifft, damit habe ich wirklich abgeschlossen und verspüre weder Zorn noch Leid noch irgendwas.

Aber alles andere, die Sache mit Mo, Lukas, die Zeitreisen … Da quatscht man doch mal gerne mit jemandem darüber. Und das mache ich auch. Meine Privat-Therapeutin ist die Alexandra. Ihr kann ich alles erzählen.

Wie sieht es bei dir mit Freunden aus? Gehst du gern mit ihnen weg? Ich habe da etwas von einem „Zeitlos“ gehört. Was ist das genau?
Ich liebe das Zeitlos, ich liebe meine Freunde, ausgehen und tanzen. Leider mag Lukas das nicht so gerne. Er trifft sich zwar auch mit Freunden, aber die trinken immer nur und sitzen gelangweilt rum. Aber zum Glück habe ich ja meine Freundin Inga. Wir beide gehen oft zusammen zum Zeitlos.

Wenn dir jemand eine Urlaubsreise schenken würde, wo würdest du diese gern hinunternehmen und was würdest du dort gern unternehmen?
Ich überlege und überlege und komme zu keiner Antwort. Es gibt einfach viel zu viele Orte auf der Welt, die ich gerne sehen würde. Ah! Dann soll der Jemand mir bitte eine Weltreise schenken!!! Das wär toll!

Hättest du eigentlich gern ein Haustier?
Ehrlich gesagt hab ich schon genug mit meinem Kolibri zu tun. Aber sonst finde ich Pferde mittlerweile ganz toll.

Dann heißen die beiden Bücher ja „Mayla und Mo“. Mayla steht ja für dich, aber wer ist dieser Mo?
Moritz zu Lynar ist die (unglückliche) Liebe meines Lebens. Er hat so viele tolle Eigenschaften und ist so süß und lieb und verständnisvoll und und und. Aber … leider gibt es ein aber. Er ist Kopfmensch und leider im Bezug auf mich nicht sehr entscheidungsfreudig. Seine Freundin die Schrubbelskuh weiß genau, auf welche Knöpfe sie bei ihm drücken muss, damit er sie nicht verlässt.

So, ich glaube das waren erstmal genug der Fragen, wir spielen das Entweder-oder-Spiel!

Kaffee oder Tee?
Kaffee!!!

Rum-Cola oder Whisky-Cola?
Whisky-Cola. Ingas und mein Lieblingsgetränk.

Fahrrad oder zu Fuß?
Definitiv Fahrrad.

Kuchen oder Torte?
Grannys Buttercreme-Torte.

Morgenmuffel oder Frühaufsteher?
Morgenmuffel.

Tagmensch oder Nachtmensch?
Nachtmensch.

Party oder Videoabend?
Mit Inga Party, mit Mo Videoabend.

Harry Potter oder Herr der Ringe?
Harry Potter.

Haus oder Wohnung?
Haus.

Essen gehen oder Bestellen?
Bestellen.

Backen oder Kochen?
Ich kann beides nicht.

Hörbuch oder Lesen?
Lesen!

Liebe oder Freundschaft?
Vorzugsweise Liebe mit Freundschaft.

Meer oder Berge?
Da ich die Berge jeden Tag sehe und sie liebe, zumindest im Urlaub Meer.

Apfel oder Birne?
Birne.

Fahrstuhl oder Treppe?
Fahrstuhl.

So, das sollte aber auch reichen, nicht, dass du am Ende froh bist, wenn ich dich endlich in Ruhe lasse.

Nur zwei kleine Fragen, die jeder beantworten darf habe ich noch: Zum einen, magst du deiner Autorin auf diesem Wege noch etwas sagen?
Liebe Alexandra, kannst du Mos und meine Geschichte vielleicht irgendwann weitererzählen?

Und: Möchtest du den Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?
Ja! Bitte lest meine Geschichte und erzählt mir danach eure Meinung!

Dann danke ich dir recht herzlich, dass du dir die Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten, wünsche dir einen schönen Heimweg und ich würde mich freuen, wenn ich mal wieder etwas von dir hören würde!
Ich und Alexandra haben zu danken und ich finde es toll, dass ich mal befragt wurde und nicht immer nur Alexandra. Deshalb vielen Dank, Nicole!!!!

Ich würde mich auch freuen, wenn wir wieder voneinander hören.

Tschüß, eure Mayla.


Schon ist sie wieder weg. Was ein nettes Mädel!
Morgen bekommt ihr für den besseren Einblick noch die Buchvorstellung und die Hörschnipsel, also seid wieder dabei! Ich freue mich darauf!

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