Puppet's Bookish Weekend

Puppet’s Bookish Weekend mit Amy Thyndal Teil I

Werbung / Puppet’s Bookish Weekend / mit  Amy Thyndal

Hallo meine lieben Lesenden,
wie gewohnt, bekommt ihr am Samstag wieder ein Interview. Diesmal ist der Charakter aus dem Buch „Uprising“ von Amy Thyndal bei mir zu Besuch und beantwortet mir einige Fragen!

Herzlich Willkommen bei „Puppet’s Bookish Weekend“ und willkommen auf meinem Interview Sofa! Ich freue mich, dass du den langen Weg auf dich genommen hast und mich hier besuchst, um mir Fragen zu beantworten! Kann ich dir etwas zu trinken anbieten?
Vielen Dank! Als echte New Yorkerin könnte ich zu einem Kaffee nicht nein sagen. 😉
(Kaffee kommt)

Wie war dein Weg hierher? Ich bin ja froh, dass wir hier noch nichts mit den Assets zu tun haben!
Naja, sie haben auch ihre guten Seiten. 😉 Vor allem die Vorderseite. Und die Rückseite. Seitlich sieht auch ganz gut aus! 😀

Der Weg hierher war auf jeden Fall deutlich anstrengender, als ich das von den vorherigen Flügen nach Europa gewohnt war. Seit Europa seine Grenzen wieder geöffnet hat, sind die völlig verrückt, was Passagierkontrollen angeht…

Dann hätte ich es glatt vergessen! Magst du dich vielleicht unseren Zuschauern vorstellen? Wie du heißt, wo du herkommst, wie alt du bist und was man sonst noch so über dich wissen sollte!
Oh, ähm, ja, hi ihr alle. Ich bin Esme, 24, wohne in New York und arbeite im Empire State Building als Menschenrechtlerin. Das heißt, vor dem ganzen… Chaos bei uns. Ich bin ein ziemlicher Workaholic und stehe total auf Schokolade. Und silberne Augen. Und Grübchen…

Wo kommt eigentlich dein Name her? Typisch amerikanisch ist er ja nicht.
Da hast du eindeutig recht, denn eigentlich komme ich ja auch aus Spanien. Nach dem Studium bin ich nach New York gezogen und die Stadt macht einfach süchtig… Mein Vorname ist aber von der Zigeunerin in der Geschichte vom „Glöckner von Notre Dame“ abgeschaut, falls du darauf hinauswillst.

Wann hast du dich denn entschieden aus Europa nach Amerika zu gehen und was hat den Ausschlag gegeben?
Ursprünglich wollte ich einfach ein bisschen die Welt erkunden und etwas Anderes sehen, aber der Big Apple wollte mich nicht wieder gehen lassen. Ausschlag gegeben, ausgerechnet nach New York zu kommen, hat die spannende und perfekt passende Arbeitsstelle, bei der ich schon beim Video-Vorstellungsgespräch gemerkt habe, dass ich mich bei diesen Menschen zuhause fühlen kann.

Wie stehst du so zu deiner Familie? Es trennen euch ja doch sehr viele Kilometer!
Stimmt, und das erschwert es doch ein wenig, auf dem Laufenden zu bleiben. Meine Schwester Sofia ist dennoch ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben, und auch mit meinen Eltern halte ich den Kontakt und versuche, so viel wie möglich mitzubekommen.

Hast du in Amerika wenigstens tolle Freunde gefunden, denn ich kann mir vorstellen, dass es dort doch sehr einsam werden kann.
Gleich bei meinem ersten Arbeitstag habe ich meine beste Freundin Livy kennen gelernt, mit der das Leben einfach Spaß macht. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge und konnten über alles reden. Sie hat mich auch immer zu tausenden Partys mitgeschleppt und zig Leuten vorgestellt, aber trotzdem war ich manchmal ein bisschen einsam. New York ist doch eine große Stadt, bei der ich ab und zu das Gefühl habe, in der Menge unterzugehen…

Magst du uns etwas über Assets erzählen? Wir selbst haben da ja keine richtige Vorstellung von.
Assets sind gentechnisch veränderte Soldaten, die von den verschiedenen Regierungen der Erde als Ordnungshüter und Soldaten eingesetzt werden. Sie sind unglaublich stark und schnell, sehen und hören besser und haben auch einen verbesserten Geruchssinn. Dadurch, dass sie so loyal sind, sind es die idealen Beschützer – bis sich die Loyalität gegen einen wendet…

Nun gab es ja diese Auseinandersetzungen, ich würde es sogar schon als einen Krieg bezeichnen. Du warst mittendrin. Wie war das für dich? Was waren deine ersten Gedanken?
Du nimmst fälschlicherweise an, dass ich noch Kapazitäten für Denken hatte. Die Rebellion hat mich beim Mittagessen im Empire State Building erwischt, und sobald klar wurde, was um mich herum geschieht, war ich in Schock. Ich habe panisch versucht, mich zu verstecken und die Angst genügend zu dimmen, um mich nicht versehentlich zu verraten. Für Denken war keine Zeit…

Wie geht es dir heute? Du steckst ja noch mittendrin, oder?
Die Rebellion der Assassinen ist keine Sache, aus der man so schnell wieder herauskommt. Für Details möchte ich auf die Literaturquelle verweisen… 😉

Findest du es gut, dass deine Autorin nun deine Geschichte erzählt?
Also, aus Privatsphäregründen hätte sie ein paar Details durchaus weglassen können. Dennoch finde ich es wichtig, dass unsere Geschichte weitergetragen wird, und ich hoffe, dass zukünftige Generationen daraus lernen können.

Ich habe da etwas von einem Asset mit dem Namen Atair gehört. Was kannst du uns zu ihm verraten?
Ach, Atair… manchmal weiß ich nicht, ob ich ihn hassen oder doch lieber flachlegen soll. Er hat mich entführt und gefangen genommen, aber andererseits sieht er schon verdammt gut aus. Ich weiß echt nicht, wie ich diesen silbernen Augen widerstehen soll…

Hast du schon eine Idee, warum er dich verschont hat?
Ja, irgendwie schon, aber… du weißt ja, Privatsphäre 😉 Darüber kann ich nicht sprechen, ohne rot zu werden!

Wie sieht denn dein Alltag aktuell aus oder gibt es so etwas wie einen Alltag überhaupt noch?
Ein Alltag nach der Apokalypse? Schön wär’s. Frag mich was Leichteres, denn momentan versuche ich nur, jeden Tag zu überleben – wörtlich!

Wenn ich dir einen Wunsch erfüllen könnte, egal welchen, was würdest du dir wünschen?

Wo war noch gleich der Kaffee, den du mir vorhin angeboten hast? 😀

Spaß beiseite. Vermutlich sollte ich mir nun den Weltfrieden wünschen oder so, doch eigentlich würde mir schon ein Gespräch mit meiner besten Freundin reichen. Ich vermisse sie.

Genug der schwierigen Fragen, machen wir ein kleines Assoziationsspiel?
Ich sage dir einen Begriff oder eine Wortgruppe und du sagst einfach das Erste, was dir in den Kopf kommt!

Assets
Kämpfer

Empire State Building
Der Ort, an dem alles anfing

Familie
Spanien

Zuhause
New York

Sonnenaufgang
… sollte man nicht allein anschauen.

Atair
*errötet*

Krieg
Opfer

Träumen
*errötet noch mehr*

Entspannung
Hätte ich gern mal wieder

Liebe
Ein vergessenes Ideal

Freundschaft
Livy

Höhe
Adrenalin-Kick

Gefangenschaft
Stockholm-Syndrom

So, dass soll aber genügen!

Zwei kleine Fragen habe ich aber noch:
Möchtest du deiner Autorin noch etwas sagen?
Ich möchte ihr in den Hintern treten, weil sie mir das Leben so schwer macht. Andererseits möchte ich ihr Kekse backen, weil sie mich ein paar ganz besondere Personen hat kennen lernen lassen… aber da ich nicht backen kann, ist das vielleicht Strafe genug.

Und: Magst du meinen Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?
Nehmt euch in Acht vor verboten gut aussehenden Männern! Aber wenn ihr sie schon am Hals habt, könnt ihr der Versuchung ruhig nachgeben…

Dann bedanke ich mich nochmal rechtherzlich bei dir und hoffe, dass du heil durch die ganze Situation kommst. Du kannst uns ja über die Lage auf dem Laufenden halten.
Ich bedanke mich auch bei dir! Die Lage könnt ihr definitiv in der Zeitung im Auge behalten – so weit ich weiß, hat meine Schwester sogar neulich einen Artikel verfasst: https://www.facebook.com/booksbeautyandcreativity/photos/a.536405353200901/1237636706411092/?type=3&theater

Das war doch mal eine echt taffe, junge Frau!
Morgen geht es weiter mit den Buchvorstellungen. Da erfahrt ihr nicht nur mehr über „Uprising“, sondern auch über die Königselfen-Reihe! Also schaut morgen wieder vorbei!

 

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