Autoreninterviews Puppet's Bookish Weekend

Puppet’s Bookish Weekend mit Elja Janus Teil I

Werbung / Puppet’s Bookish Weekend / mit Elja Janus

Meine lieben Lesenden da draußen!
Ich darf euch nun das vorerst letzte Wochenende mit der Aktion „Puppet’s Bookish Weekend“ auf diesem Blog einläuten. Gestern gab es auf meinen anderen Kanälen schon Schnipsel, heute gibt es das Interview hier. Diesmal habe ich auch wieder eine sehr sympathische Autorin für euch und sie hat mir alle meine Fragen beantwortet! Bitte nehmt euch die Zeit und lest diese tollen Antworten! Es lohnt sich!


Liebe Elja, herzlich willkommen bei „Puppet’s Bookish Weekend“! Ich freue mich dich an diesem Wochenende hier zu haben. Morgen ist schon der erste Advent und nicht mehr lange bis Weihnachten. Also mach es dir bequem auf meinem Interview-Sofa und magst du ein paar Plätzchen? Dann bediene dich!
Mmmh, Plätzchen. Danke – auch dafür, dass ich hier sein darf.

Fangen wir doch am besten mit dir an. Was sollte man über dich wissen? Also so außer das du zwei Bücher veröffentlicht hast und sehr beneidenswerte Locken auf deinem Kopf hast?
Hahaha, über das beneidenswert lässt sich lange diskutieren. Aber dafür sind wir ja nicht hier. So spannende Dinge gibt es über mich eigentlich nicht zu berichten. Ich lebe mit meiner kleinen Familie in meiner Heimatstadt Aachen, hier habe ich auch studiert – unter anderem Psychologie.

Seit wann schreibst du denn eigentlich schon? Hat dich jemand aus deiner Familie angesteckt oder vielleicht sogar ein Lehrer?
Ich kann nicht wie so viele behaupten, dass ich schon immer geschrieben habe. Eigentlich habe ich erst im Sommer 2017 damit angefangen – eine eher ungewöhnliche Geschichte. Meine kleine Tochter brauchte immer sehr viel Nähe und konnte nicht allein schlafen, ohne direkt wieder aufzuwachen. Also habe ich mich immer mit ihr in das dunkle Zimmer gesetzt. Um nicht dabei durchzudrehen, habe ich mir irgendwann einen E-Book-Reader gekauft. Und dann geschah etwas Seltsames: Aus gelesenen Sätzen wurden eigene, plötzlich dann ganze Szenen, die ich anfing aufzuschreiben. Und irgendwann wurde mir klar: Oh Gott, das wird ja ein Buch! Manchmal kann Dunkelheit ganz schön erhellend sein.

Geschichten waren hingegen schon immer Teil meines Lebens. Wenn ich Menschen beobachte, was ich schrecklich gern tue, dann habe ich zig Ideen im Kopf. Was als nächstes passieren könnte, wo sich zwei von ihnen kennengelernt haben, was sie wohl verbinden könnte … Dass das „nicht normal“ ist, ist mir aber auch erst ziemlich spät aufgefallen.

Hast du ein Lieblingskinderbuch oder ein Buch, was dich in deiner Kindheit sehr geprägt hat?
Die Geschichten von Janosch über den kleinen Tiger und den kleinen Bären. Jetzt als Erwachsene liest man sie dann noch einmal aus einem anderen Blickwinkel und natürlich auch mit einem anderen Sprachgefühl. Sie sind stellenweise sehr, sehr weise und voller liebevoll genau an den richtigen Stellen platzierter Worte.

Was hat dich denn dazu bewegt gerade im Bereich der Liebesgeschichten deine Bücher zu veröffentlichen?
Liebe finde ich grandios, die Tiefe einer Liebesbeziehung fasziniert mich und auch das, was Liebe mit Menschen machen kann. Besser gesagt: Wer sie aus dem Gefühl der Liebe heraus sein wollen. Liebe bewegt uns – ob wir wollen oder nicht. Ich habe mich schon immer für Paarbeziehungen interessiert, zeitweise auch als Paarberaterin gearbeitet. Es ist nicht so, dass ich mir nicht vorstellen kann, auch mal in anderen Genres zu schreiben, aber gerade bin ich dort glücklich.

Oft gibt es ja zu dem jeweiligen Genre eine vorgefertigte Meinung. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Liebesromane kitschig und rosa sind und die sich ja am Ende eh bekommen. Wie siehst du das?
Ich glaube, dass tatsächlich viele Liebesromane so sind, dass sie auch einfach selbst hinter einer scheinbar verzwickten Geschichte eine – manchmal kitschige – Wunschvorstellung zeichnen. Ich finde es auch vollkommen legitim, wenn Leserinnen das wollen, wenn sie einen Liebesroman lesen.

Gleichzeitig glaube ich, dass ein Liebesroman so viel mehr kann – vielleicht gerade ein Liebesroman, weil es hier um tiefste Zwischenmenschlichkeit geht. In meinen Büchern geht es viel um innere Entwicklung, zu der uns jemand anspornen, aber niemals tragen kann. Es geht darum, sich endlich gesehen und gehört zu fühlen. Denn genau das ist tatsächlich das Grundproblem, das viele Paare zum Beispiel in eine Beratung treibt – das Gefühl, nicht gesehen zu werden. Das kann sehr tief reichen, da sind so wenig Grenzen gesetzt wie in jedem anderen Genre. „Zwei in Solo“ ist beispielsweise ein recht philosophischer Roman.

Dann kommen wir doch mal zu deinen beiden Geschichten. „Zwei in Solo“ hat ja etwas mit einer Frau zu tun und einem doch etwas jüngeren Herrn. Die beiden kennen sich noch aus der Zeit, als sie in seiner Klasse ihr Referendariat gemacht hat. Wie entstand bei dir die Idee zu dieser Geschichte?
Das schreckt interessanterweise viele ab, weil sie zum einen ein Klischee (Lehrer-Schüler-Beziehung), zum anderen ein Anti-Klischee (jüngerer Mann – ältere Frau) vermuten. Beides stimmt nur bedingt. Zum einen handelt es sich um eine Lehrerin-Ex-Schüler-Beziehung, zum anderen ist die Geschichte so viel mehr, und weder die eine noch die andere Thematik spielen eine bedeutende Rolle.

In erster Linie ist es eine Geschichte über Menschlichkeit und Würde, es geht um Gleichwertigkeit und den Wunsch nach Freiheit und den Wunsch, in sich selbst seinen zweiten Flügel zu finden, indem man sich selbst verwirklicht.

Was möchtest du dem Leser damit gern vermitteln? Hast du beim Schreiben eine oder vielleicht auch mehrere Meinungen oder Ansichten gehabt, die du dem Leser gern näherbringen möchtest?
Ich glaube aus tiefstem Herzen an die Gleichwertigkeit eines jeden Menschenlebens. Die Geschichte beschäftigt sich mit Würde und inneren Kämpfen, die sich nach außen hin oftmals so anders darstellen. Ich habe viele Zuschriften erhalten von Menschen, die sich gerade in Milo wiedererkannt haben und die sich dadurch irgendwie verstanden fühlten. Das hat mich sehr berührt.

Ich wollte zeigen, dass Menschen so viel mehr sind als das Offensichtliche, dass es sich lohnt, hinter eine Fassade zu blicken und von der Andersartigkeit zu lernen. In einer Rezension zu „Zwei in Solo“ stand einmal, dass die Rezensentin von nun an Menschen anders sehen wird, die von außen wirken wie Milo zu Beginn des Romans. Das war der Moment, in dem ich wusste, dass ich mein Ziel erreicht habe – wenn auch nur bei einem einzigen Menschen, wenn auch nur für ein, zwei Tage.

Dann bin ich natürlich neugierig, was es mit dem Titel auf sich hat. Geht es dabei um die beiden „o“ in Solo oder weil beide an sich noch solo sind? Ist Solo ein spezieller Ort?
Okay, jetzt muss ich aufpassen, nicht zu sehr zu spoilern. Solo ist tatsächlich die Kombination der Namen der Protagonisten Sophie und Milo – aber nicht auf eine billige Weise wie in Brangelina. Eigentlich ist es ein innerer Ort, den sich die beiden erschaffen und in dem sie sie selbst sein können. Wie der Ort und der Name im Laufe der Geschichte zustande kommen, werde ich aber für mich behalten.

Wie viel von dir steckt denn eigentlich in dieser Geschichte? Oder hast du vielleicht Leute aus deinem Umfeld, wie Freunde oder Familie eingebaut?
Zwei in Solo“ ist tatsächlich sehr unautobiographisch, auch wenn einige aufgrund der Erzählweise genau das erwartet haben. Klar steckt in jedem (Haupt-)Charakter, den ich jemals erschaffen habe, irgendetwas von mir – bei Milo beispielsweise die Nachdenklichkeit. Aber dennoch sind die Geschichten im Normalfall sehr weit von mir weg, und Freunde baue ich auch nicht ein. Das würden sie vermutlich auch merken.

Dann ist es ja noch gar nicht so lange her, dass dein zweites Buch den Buchmarkt besiedelt hat. Ich habe mir ja selbst schon einen kleinen Eindruck verschaffen können von den beiden Hauptcharakteren, um die es in diesem Buch gehen soll. Da sehen sich zwei Menschen nach so vielen Jahren wieder. Aber worum geht es denn genau in diesem Buch? Auf was dürfen sich die Leser in „Immer noch Wir“ freuen?
Immer noch wir“ war mein Debüt. Es geht um zwei Kindergartenfreunde, die sich nach Ewigkeiten zufällig wiedertreffen. Lina war schon immer die quirlige, abenteuerlustige von beiden, die den unsicheren, verängstigten Joe grundsätzlich aus der Reserve lockte. Als sie sich nach fünfundzwanzig Jahren wieder gegenüberstehen, kommt noch um einiges mehr dazu als alte Muster und tiefe Verbundenheit, die die beiden beflügeln. Doch leicht ist es auch für die beiden nicht, weil vor allem Joe in seinem Leben einiges mitmachen musste, was seine Ängste vor allem auf eines ausgeweitet hat: wahre Nähe.

Auch hier interessiert mich natürlich, wo denn da die Idee herkam? Steckt da vielleicht auch ein wenig eigene Erfahrung von dir drin?
Ich kenne Angst – auch im für andere übertriebenen Sinne. Gleichzeitig bin ich ein extrem lebensbejahender Mensch. Also auf gewisse Weise habe ich mich für die beiden etwas aufgespalten, auch wenn natürlich wie jeder Mensch keiner der beiden nur schwarz oder weiß ist. Charakter drück sich ja gerade durch vielfältiges Innenleben und ganz viel Potential für noch mehr aus. Das ist ja das Spannende.

Der Ursprung der Geschichte ist in diesem einsamen Fall aber tatsächlich zumindest insofern wahr, dass ich selbst einen besten Freund im Kindergarten hatte, mit dem ich wie Lina und Joe im Schein eines roten Einmachglases zusammensaß und Geschichten erfand. Ich schrieb, er malte.

Wenn dich so eine Idee anspringt. Wie gehst du damit um? Wie verläuft der Weg bei dir von der Idee bis zum geschriebenen Buch? Bist du jemand der Plottet oder schreibst du mehr aus dem Bauch heraus und schaust dann, wie es sich entwickelt?
Ich bin vermutlich eine der chaotischsten Schreiberinnen der Weltgeschichte. Mir reicht eine Grundidee, um dann mit überlaufendem Herzen, aber recht kopflos loszuschreiben. Das rächt sich dann auch im Prozess häufiger, sodass ich oft genug an mir und den Geschichten (ver)zweifle. Aber die Geschichte und auch die Protagonisten bekommen dann im Laufe des Prozesses immer mehr Tiefe. Manchmal passiert das ganz unterbewusst, als hätte mein Kopf doch mehr vorgeplottet, ohne mir Bescheid zu geben. Ein Beispiel ist Milo, bei dem mir irgendwann auffiel, dass er immer nur dann „Weißt du?“ sagt, wenn er etwas von echter Bedeutung sagt, weil er dann unsicher wird. Für mich sind es diese Kleinigkeiten, die aus einem Protagonisten einen „echten Menschen“ formen.

Gibt es bei dir so etwas wie einen perfekten Schreibtag? Oder muss das Schreiben sich immer der Zeit unterordnen, die da im Alltag so bleibt?
Ich bin halt Mama einer noch immer recht kleinen Tochter. Ganze Schreibtage gibt es nie, und ich muss auch immer damit rechnen, dass sie gerade in den kalten Monaten häufig krank wird und dann meine volle Aufmerksamkeit braucht.

Tatsächlich schreibe ich aber beinahe jede freie Minute, manchmal auch bis spät abends. Irgendwie brauche ich das. Seelenhygiene oder so.

Wo schreibst du denn deine Geschichten eigentlich am liebsten? Gibt es da einen speziellen Ort? Würdest du dich vielleicht gern mal in ein ruhiges Landhaus zurückziehen für einige Wochen und einfach nur schreiben oder wäre das eher nichts für dich?
Im Sommer schreibe ich sehr gern im Garten, abends manchmal auf dem Sofa, die meiste Zeit aber an meinem kleinen Schreibtisch im Wohnzimmer. Ist aber nicht ideal, vor allem, wenn um mich herum das Leben in Form meines Freundes und meiner Tochter tobt.

Wenn ich nicht Mutter wäre, könnte ich mir das mit dem Landhaus auf Zeit sehr, sehr, sehr gut vorstellen. Einfach mal ein Weilchen raus aus der Realität und reinkrabbeln in die Stille und all die Geschichten. Im Sommer waren wir in der Eifel. Allein durch das Grün und die Ruhe kamen so viele Textstellen angeflogen für ein Projekt, das ich schon einige Zeit mit mir herumtrage und das in genau so einem ländlichen Umfeld spielt, dass ich ständig mein kleines Blöckchen in der Hand hatte, das ich ständig in der Handtasche mit mir herumtrage.

Wenn du einem Charakter aus einem Buch, egal welches Buch, begegnen könntest und mit dieser Person dann einen Tag verbringen dürftest. Wer wäre dein Wunschkandidat, warum und was würdet ihr machen?
Aus den bisher veröffentlichten ist es eindeutig Milo. Ich glaube, mit ihm kann man auch einfach ganz still und dabei glücklich sein. Aber tatsächlich hätte ich auch ein paar Fragen, zu denen mich seine Meinung interessieren würde. Er hat mir so viel beigebracht.

Dann würde mich interessieren, welche Person du gern mal bei einem Essen näher kennenlernen würdest. Dabei ist es egal ob die Person noch lebt oder bereits verstorben ist. Oder hast du vielleicht sogar jemanden, der vielleicht erst noch geboren wird? Was würdest du da gern erfahren?
Ich glaube, das wäre der Dalai Lama. Ich würde mich schrecklich gern von seiner Ruhe, dem Frieden, der ihn umgibt, und seiner Nächstenliebe inspirieren lassen. Und womöglich hätte ich an ihn ein paar mehr Fragen als an Milo …

Und hast du Buchtipps für uns? Gibt es denn für dich selbst schon ein Highlight, dass du vielleicht in 2019 gelesen hast?
Ich bin in diesem Jahr sehr wenig zum Lesen gekommen, und ein paar Bücher, die hochgejubelt wurden, haben mich ehrlich gesagt enttäuscht. Aber was mich wirklich begeistert hat, waren zwei Bücher von weniger bekannten Autorinnen – beides (nicht nur) Liebesromane.

Das erste ist „Wir in den schönsten Farben“ von Ella Yunis. Es ist zart und ruhig und doch irgendwie kraftvoll. Ich bewundere ihre Sprache, liebe ihre Dialoge. Außerdem hat sie so echte Menschen gezeichnet und ist nicht davor zurückgeschreckt, sie auch Fehler machen zu lassen. Ich finde, das gehört dazu, und viele Autorinnen scheuen sich davor, jemanden menschlich sein zu lassen. Dabei sind wir doch alle manchmal so bescheuert, dass sich andere vor den Kopf schlagen wollen.

Das zweite Buch war „Loslassen“ von Maria Väth. Sie hat mich sofort gefangen genommen, obwohl ich damals (so wie meistens) gar keine Zeit zum Lesen hatte. Ich lag abends im Bett, wollte nur mal kurz für den Stil reinlesen und dachte etwa auf Seite dreißig: Schlaf, Elja! Und dann hab ich weitergelesen. Das im Hintergrund lauernde Thema ist hart, das Buch hat eine rohe Echtheit. Es ist mutig und auch provokativ, ohne aktiv zu provozieren. Es ist irgendwie die Seele des Buches, die einen packt und sagt: Schau hin!

Wenn du keine Bücher schreibst, was machst du denn dann mit deiner Zeit eigentlich?
Die meiste Nicht-Schreibzeit verbringe ich mit meiner Familie, vor allem mit meiner Tochter. Sie kann mich in den Wahnsinn treiben mit ihrer Sturheit und ihrem Bedürfnis, sich zu reiben, aber sie ist vor allem so witzig und weise, und ihre kindliche Denkweise zeigt mir immer neue Welten auf, für die wir Erwachsenen meistens blind geworden sind – eine grandiose Dreieinhalbjährige.

Wenn ich etwas mit Freunden mache, sind es meistens ruhige Sachen, Kaffee trinken, etwas essen gehen, reden … Das ist mehr meine Natur.

Gibt es ein Traumreiseziel, welches du gern mal besuchen würdest? Was würdest du da gern machen?
Ich würde viele Orte gern sehen, leider hasse ich das Reisen. Mich hat immer der Nahe Osten sehr gereizt, da habe ich schon zwei Länder bereisen dürfen. Was mich nun am meisten reizt, sind Bhutan und Tibet. Mich interessiert die buddhistische Lebensweise, ich würde gern ein bisschen in die Stille der Klosterwelt eintauchen, meditieren, nachdenken. Ich weiß, klingt langweilig. Macht es für mich aber nicht weniger spannend.

Gibt es ein Genre in dem du gern nochmal ein Buch veröffentlichen möchtest? Und gibt es dann auch eines, welches du dir nicht antun möchtest oder wo du denkst, dass es nicht zu dir passen würde?
Ich habe da noch eine Idee für eine Mischung aus Thriller und Liebesgeschichte, außerdem habe ich hier ein ganzes Notizbuch voll mit Ideen und Szenen einer Fantasy-Geschichte liegen – auch die kommt nicht ganz ohne Liebe aus. Sorry. Beides reizt mich sehr, doch gerade ist nicht die Zeit dafür, wie ich jedes Mal merke, wenn ich mich noch einmal dransetzen will.

Horror und Psyhothriller gingen gar nicht. Alles, was zu blutig oder spannend ist, ist nichts für mich. So war ich schon immer. Meine Fantasie ist zu groß, und da bin ich irgendwie Kind geblieben.

Und natürlich bin ich und wahrscheinlich auch die Leser sehr daran interessiert zu erfahren, ob du gerade schon an einem neuen Projekt werkelst und ob wir schon ein kleines Bisschen erfahren können, was uns da denn erwarten könnte.
Werkeln tue ich immer. Tatsächlich hatte ich nach „Zwei in Solo“ schon ein Buch beinahe fertig geschrieben, das ich dann kurz vor Schluss abgebrochen habe, weil es doch gerade nicht passte. Es fiel mir sehr schwer, mich von „Solo“ zu verabschieden. Außerdem war ich extrem unsicher während der beiden Veröffentlichungen und bin dann zwischen mehreren Projekten etwas haltlos herumgestreunt, ehe ich Knall auf Fall auf das aktuelle gestoßen bin. Das hat mich echt hinterrücks bei einem Mittagessen mit meiner Familie in einem Restaurant überfallen und ich habe sofort drauflos geschrieben und es nun endlich durchgezogen.

Zufälligerweise reiche ich genau jetzt Anfang Dezember mein neues Manuskript in der Erstfassung beim Verlag ein – ich bibbere, wenn ich an die Rückmeldung denke, aber ich freue mich auch auf die Feinarbeiten. Es wird dann voraussichtlich im späteren Frühjahr das Licht der Buchwelt erblicken.

Ohje, da sind die Fragen ein wenig mit mir durchgegangen. Dann werde ich hier die Bremse ziehen und dich fragen, ob du denn den Lesern noch etwas mit auf den Weg geben möchtest?
Ich freu mich einfach, wenn irgendjemand bis hierher gelesen hat – von mir aus auch, indem er ein paar Fragen übersprungen hat. Natürlich freue ich mich, wenn jemanden eines meiner Bücher interessiert oder einer sogar den einen oder anderen Protagonisten in sein Herz schließt.

Dann bedanke ich mich recht herzlich bei dir, wünsche dir eine wunderschöne Vorweihnachtszeit und dass du dann auch gut in das neue Jahr kommst, denn dann haben wir ja mit dem Neujahrskalender auch ein Wiedersehen mit dir. Da freue ich mich schon drauf!
Für deine Mühe und Zeit und die teils echt außergewöhnlichen Fragen von Herzen vielen Dank! Genieß die Adventszeit und die Feiertage. Bis im nächsten Jahr – ich freu mich auch schon drauf!


So, das war es dann auch schon mit dem Interview, aber morgen sehen wir uns ja an dieser Stelle wieder und dann gibt es Hörschnipsel und die ausführlichen Infos zu den beiden Büchern!

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