Puppet's Bookish Weekend

Puppet’s Bookish Weekend mit Gabi Bütner Teil I

Werbung // „Puppet’s Bookish Weekend“ // mit Gabi Büttner


Willkommen zu eine neuen Wochenende mit „Puppet’s Bookish Weekend“! Dieses Wochenende dreht sich um die Autorin Gabi Büttner. Sie hat mir für heute eine sehr interessante Dame vorbei geschickt, somit dürft ihr euch heute auch wieder über ein Charakterinterview freuen!


Herzlich willkommen auf dem Interviewsofa zu „Puppet’s Bookish Weekend“ und ich freue mich sehr, dass ich dich heute hier begrüßen darf! Magst du dich vielleicht für die Leser kurz vorstellen?

Hallo, ich freue mich, dass ich hier sein darf. Ich bin ein bisschen aufgeregt. Bisher wollte noch niemand ein Interview mit mir.“ Wachsam sieht sie sich um, bevor sie sich setzt. „Mein Name ist Larissa McIngless, ich bin 23 Jahre alt und gehöre der Oberschicht auf Terra zwei an. Meine Mutter starb, als ich noch ein Kind war. Sie stammte aus einer Familie, die weit unter der meines Vaters stand. Er ist der persönliche Adjutant eines Clanführers, was unserer Familie Ansehen und Wohlstand einbringt. So wuchs ich in der Sicherheit einer Clanbasis auf, wo ich sämtliche Vorzüge der Oberschicht genoss.“ Sie verzieht das Gesicht. „Das klingt angenehmer, als es war, aber ich will mich nicht beschweren.“

Vielen Dank für die Vorstellung! Da brennt mir auch schon die nächste Frage unter den Nägeln, bei euch gibt es ja diese Clans. Kannst du uns dieses System kurz erklären? Gibt es trotzdem jemanden, der über komplett Terra herrscht oder ist es aufgeteilt und irgendwie ist jeder unter sich oder gibt es dort Machtkämpfe?

Larissa nickt. „Selbstverständlich kann ich das. Die Entstehungsgeschichte der Clans gehört zum Grundwissen in unserer Welt. Über allem steht der Großherrscher – aktuell ist das Alarith Zerros – der jedoch seine Entscheidungen mit dem Weltrat abstimmen muss.

Ursprünglich bestand der Rat aus gewählten Senatoren der sechzehn Großstaaten, in die Terra 2 nach der Besiedelung aufgeteilt wurde. Da sich der Regierungssitz auf dem zweiten Mond Terras befindet, um die Senatoren zu schützen, wurde auf dem Planeten selbst die Clans gegründet. Damit sollten Kriege von vornherein verhindert werden. Daher wurde darauf geachtet bisher entdeckte Rohstoffquellen gerecht unter den Clangebieten aufzuteilen, denn die Grenzen standen unwiderruflich fest. Zur Führung der Clans wurden Personen gewählt, die aus den Gründungsfamilien stammten und Führungserfahrung waren oder sich durch besondere Leistung für das Volk hervorgetan hatten. Doch bereits wenige Jahre später stellte der Zusammenschluss der Clanführer beim Weltenrat den Antrag, statt eines gewählten Vertreters das Geburtsrecht einzuführen. Da zeitgleich ein Gesetz zur Festsetzung eines Weltherrschers, gewählt aus einem der sechzehn Staatsoberhäupter, in Planung war, sah der Weltenrat keine Möglichkeit diesen Antrag abzulehnen.“ Larissa verzog das Gesicht.

Von da an dauerte es nicht lang, bis sich unter den Clans Korruption ausbreitete. Durch geschickte Heirat gelang es einigen Clanführern ihren Herrschaftsbereich erheblich zu vergrößern. Die Folgen für die Bevölkerung waren verheerend. Nach und nach bildete sich ein Schichtensystem, angefangen bei der Oberschicht, die aus den Clanführern, deren Familien, Beratern und Wissenschaftlern besteht. Der Mittelschicht gehören Ärzte, Gelehrte und Ordnungshüter an. Die Unterschicht besteht aus der restlichen Bevölkerung. Alle Bevölkerungsschichten sind verpflichtet dem Clan, in dessen Herrschaftsgebiet sie leben, eine Solidaritäts-, und Berechtigungssteuer zu zahlen. Damit erkaufen sich die Menschen das Recht auf Schutz, Krankenpflege, Beschäftigung und Unterkunft. Die Clanführer brachten es so zu gewaltigem Reichtum, während immer mehr Menschen gezwungen sind, ein Leben weit unterhalb der Armutsgrenze zu führen.“

Als Larissa aufblickt ist der Ausdruck von Schuld auf ihren Zügen zu erkennen. „Sowohl der Großherrscher als auch der Weltenrat schotten sich ab. Sie interessieren sich nicht für die Nöte der Unterschicht. Nicht einmal für die Mittelschicht. Sobald es allerdings um die Oberschicht geht, werden sie aktiv. Immerhin finanzieren die Clans das Luxusleben der Senatoren, indem Ihnen die Clanführer von den regulären Steuern abtreten.“

Und dann ist ja eigentlich eine wichtige Frage: Wie sieht es bei euch aus. Ich weiß, dass du keine Vergleichsmöglichkeit zu der Welt hast, die wir Menschen hier kennen, aber kennst du aus Büchern oder anderen Medien ein paar Vergleiche zwischen der Erde, wie ich sie kenne und Terra zwei? Wenn nicht, dann würde es die Leser bestimmt interessieren, wie es bei euch so aussieht!

Unsere Welt unterscheidet gar nicht so sehr von eurer, auch wenn sie nicht so überbevölkert ist. Es gibt mehr Dörfer als Städte, was daran liegt, dass überall dort kleine Ortschaften entstanden sind, wo entweder Rohstoffe abgebaut oder Nahrung angebaut werden kann. Auch, wenn diese Nahrungsmittel beinahe ausschließlich der Oberschicht vorbehalten ist. Mittel- und Unterschicht benutzen Replikatoren, in denen die Nahrung aus einem Gel aus Algen und Geschmacksstoffen produziert wird. So benötigen wir weniger Ressourcen, was wiederum der Umwelt zugutekommt.“ Larissa sieht plötzlich ernst aus. „Die Menschheit hat bereits einen Planeten zugrunde gerichtet. Diesen Fehler wollten wir nicht noch einmal begehen. Daher nutzen wir von Anfang an Solarenergie. In den Städten sind die Straßen breit, obwohl wir keine dieser antiquierten Automobile benutzen. Stattdessen haben wir Antigravitationsfahrzeuge für die kürzeren Wege und Gleiter für Langstrecken. Der Verkehr findet also sozusagen über unseren Köpfen statt. In jeder größeren Stadt gibt es einen Clansitz, damit der Clanführer auch auf Reisen durch sein Gebiet überall angemessen untergebracht ist. Selbstverständlich haben die meisten einen bevorzugten Wohnsitz, aber auch mehrere Militärbasen. Je mehr davon ein Clanlord sein Eigen nennt, umso größer ist seine Macht, die er gerne anderen präsentiert.

Die Clanbasis befindet sich häufig im Zentrum einer Stadt, umgeben von hohen Mauern und einer Sicherheitszone. Die angehörigen der Oberschicht wohnen dort, die Angestellten der Mittelschicht haben ihre Unterkünfte innerhalb der Sicherheitszone und die Behausungen der Bediensteten aus der Unterschicht befinden sich nahe der Mauer. Es ist vergleichbar mit dem Aufbau einer mittelalterlichen Burg der ursprünglichen Erde. Ebenso wie das Leben in den Dörfern. Solarenergie zählt dort zum Luxus und wird ausschließlich für die Maschinen verwendet, die für die Nahrungsmittelproduktion vonnöten sind. Einfache Feldarbeit wird allerdings oft per Hand erledigt. Eine anstrengende Arbeit, doch so stellen die Clans sicher, dass die Menschen der Unterschicht zu beschäftigt sind, um ihre Unzufriedenheit durch Revolten auszudrücken.“

Du gehörst ja der Oberschicht an und es gibt bestimmt viele Neider. Darum hast du ja auch einen Aufpasser an deiner Seite. Wenn ich das unter uns sagen darf, sieht er ja wirklich gut aus. Aber nun weiter im Text: Hast du durch deine höhere Stellung ein deutlich gefährlicheres Leben? Gibt es viele, die dir deinen Lebensstandard nicht gönnen?

Ein Lächeln huscht über Larissas Lippen. „Du meinst Lance? Er ist wesentlich mehr als nur mein Leibwächter. Als ich vierzehn wurde, war meine Großmutter der Meinung ich bräuchte ich einen Leibwächter. Da ich laut ihr als schwierig, dickköpfig und unbelehrbar galt, entschied sich mein Vater für einen Clankrieger, der seiner Meinung nach mit meinem Temperament umgehen könne. Anfangs gefiel es Lance gar nicht. Er ist kein Mann, der dazu geeignet wäre, einer verwöhnten Zuckerpuppe den Arsch zu pudern. Ich hatte Forderungen, er hatte Bedingungen. Wir einigten uns. Ich lernte, auf mich aufzupassen. Er lernte, nicht zu genau hinzusehen. Das erste, was er zu mir sagte, als wir alleine waren?“ Sie sprach mit verstellter, tiefer Stimme und breitem Akzent weiter. “Du willst Freiheiten, Mädel? Dann verdiene sie dir!“ Sie lachte auf. „Das tat ich und hatte dadurch mehr Freiheiten als jede andere Frau der Oberschicht. Lance ermöglichte es mir, meinen Bewegungsdrang im Training auszuleben, nicht bei steifen Tänzen und half mir, meinen Wunsch Medizin zu studieren bei meinem Vater durchzusetzen. Dadurch wurde mir erst bewusst, dass ich tatsächlich durch meine Stellung gefährdet war. Obwohl jeder Angriff, ja selbst die Gefährdung eines Angehörigen der Oberschicht mit dem Tod bestraft wird, kommt es ab und an zu Entführungen oder Anschlägen.“ Sie nagt an ihrer Unterlippe. „Ich denke allerdings nicht, dass es Neid oder Missgunst ist, der die Menschen dazu bringt. Seitdem ich nicht mehr im Clansitz lebe, konnte ich mich mit vielen Menschen aus der Unterschicht unterhalten. Mit Menschen, die alles verloren haben. Auch wenn sie eine falsche Vorstellung von dem leben in der Oberschicht haben, muss es ihnen paradiesisch erscheinen. Stets ausreichend Nahrung, eine saubere, beheizte Unterkunft, Bedienstete, die einem jeden Wunsch von den Augen ablesen. Dass es ein Leben im goldenen Käfig ist, würden die meisten ohne zu zögern akzeptieren.“

Was bedeutet es eigentlich für dich in der Oberschicht zu leben? Denn es wird ja nicht nur die Vorteile von Geld oder gewissen Vorzügen haben, oder?

Die gesellschaftlichen Regeln sind sehr streng. Frauen haben sich im Hintergrund zu halten. Es wird nicht gerne gesehen, wenn sie einer Arbeit nachgehen oder ohne Aufsicht das Haus verlassen. Es ist auch nicht erwünscht, dass Frauen ihre Meinung äußern. Unsere Aufgaben bestehen darin, zu repräsentieren, den Ruf der Familie rein zu halten, das Ansehen derselben zu steigern, und möglichst viele Söhne zu bekommen. Ehen werden oft schon im Kindesalter festgelegt. Natürlich heiraten die Paare erst nach ihrer Volljährigkeit, aber man hat keine Wahl. Entweder man funktioniert oder man wird ausgeschlossen. Obwohl ich das Glück hatte, ein wenig freier aufwachsen zu dürfen, habe ich etwas getan, was ich nie hätte tun dürfen, und dadurch Menschen gefährdet, die ich liebe. Was dazu führte, dass ich einen Mann heiraten sollte, der mir mit dem Tod drohte, um meinen Vater kontrollieren zu können. Also lief ich fort und ruinierte damit den Ruf meiner Familie.“ Bitter lacht sie erneut auf. „Ich gelte als beschädigte Ware. Es geschieht nicht oft, aber gelegentlich gelingt es jemanden, eine Angehörige der Oberschicht in seine Gewalt zu bringen. Jedes Mal gibt man den Opfern zumindest eine Teilschuld an ihrem Schicksal. Anfangs war es nicht mehr als eine Praktik einiger Ehemänner, um ihre ungeliebten Frauen loszuwerden. Im Laufe der Zeit aber wurde daraus eine feste gesellschaftliche Regel. Ich kann nicht mehr zurück, selbst wenn ich es wollen würde.“

Soweit ich weiß, hast du auch Freunde in der Mittelschicht. Ist dir dieses System egal? Denn so wie es oft vorkommt, wird es wohl eher zähneknirschend geduldet, dass du dich nicht nur mit den oberen Kreisen abgibst oder?

Auch das habe ich Lance zu verdanken. Er erkannte schnell, dass ich von den starren Regeln meiner Umgebung gelangweilt war und deswegen als unbeherrscht galt. Also sorgte er dafür, dass ich Kontakt zu anderen in meinem Alter bekam. Mein Vater duldete es, ließ mir viele Freiheiten. Zu viele, wie manche meinen. Doch er versprach meiner Mutter auf dem Sterbebett, dass ich nicht starr allen Zwängen unterworfen sein sollte.“

Welche Personen in deine Leben sind wirklich für dich da und welche sind dir wirklich wichtig?

Larissa runzelt die Stirn. „Mein Vater versuchte nach dem Tod meiner Mutter für mich da zu sein. Doch die Aufgaben eines Adjutanten sind vielfältig. So war es meist Lance, an den ich mich bei Problemen gewandt habe.“ Ein sanftes Lächeln legt sich auf ihre Lippen. „Inzwischen sind es so viel mehr Menschen, die für mich da sind, so wie ich für sie. Es ist beinahe grotesk, dass ich dafür erst in einer Rebellenbasis landen musste. Aber wer mir hier besonders wichtig ist, müsst ihr schon selbst herausfinden.“

Gibt es einen jungen Mann oder eine junge Frau in deinem Leben, die dir das Herz gestohlen hat?

Es gibt da jemanden, auch wenn ich nicht weiß, wie ich ihn einordnen soll.“ Larissa senkt den Blick. „Im Grunde ist nichts Besonderes an ihm. Sicher, er ist durchtrainiert, aber das sind andere auch. Aber nur bei ihm weiß ich, wie sich seine Muskeln unter meinen Händen anfühlen, wenn er sie anspannt. Oder wie sanft seine Hände sein können. Dieselben Hände, die er im Kampf dazu benutzt zu töten … Aber ich habe auch seine Narben gesehen. Die äußeren ebenso, wie die, die er tief in sich zu verbergen versucht.“

Dann habe ich da ein wenig was über deinen Cousin gehört. So eine richtig nette Person scheint er nicht zu sein. Wie ist eure Beziehung zueinander? Und wie siehst du ihn?

Gari?“ Larissas Miene verfinstert sich. „Er ist nicht mein Cousin, sondern der Neffe des Clanführers des Hiereon-Bezirks. Wir sind lediglich zusammen aufgewachsen. Während unserer Kindheit gab es für uns keine große Auswahl an Spielgefährten, also haben wir viel Zeit miteinander verbracht. Doch dann starb Leon, der Sohn Lord Hiereons, und Gari wurde zum Nachfolger des Clanführers ernannt. Von da an veränderte er sich. Seine Überheblichkeit wuchs, sein Machtgehabe widerte mich an. Dabei war er nicht immer so.“ Larissa seufzte. „Ich erinnere mich, dass er als Heranwachsender einmal die Spiegel in den Wohnräumen seiner Eltern zerschlagen hat, da er sein Abbild nicht ertrug. Er hasste die Silhouette seines Körpers, die Schultern die er als zu breit empfand, die Arme, die ihm zu lang erschienen, seine Blässe und die, seiner Meinung nach zu dünnen Lippen. Er verabscheute es, im Mittelpunkt zu stehen.

Nachdem er zum Nachfolger seines Onkels ernannt wurde, blieb ihm keine Wahl. Er begann zu trainieren, verwandelte den Speckgürtel um seine Hüften in Muskeln und gewann an Kraft. Zu dem Zeitpunkt bewunderte ich ihn noch für seine Zielstrebigkeit. Doch dann begann er seine Kraft gnadenlos einzusetzen. Er zettelte aus dem geringsten Anlass Streitigkeiten an, begann die Bediensteten zu schikanieren. Auf welchen Weg gewann er zwar die Bewunderung einiger Gleichaltrige, die inzwischen um seine Gunst buhlten, nicht aber die seines Onkels. Lord Hiereon ließ keine Gelegenheit aus, Gari mit Leon zu vergleichen. Ein Vergleich, dem Gari nicht standhalten konnte. Der vergebliche Kampf um die Anerkennung seines Onkels, machte aus Gari einen machtbesessenen Menschen, der seine hohe Stellung und seinen Einfluss missbraucht. Oft weckte er Furcht in mir, auch wenn ich mir eher die Zunge abgebissen hätte, als das zuzugeben. Aber er hat mir auch oft leidgetan.“

Wenn du etwas in deinem Leben ändern könntest, was würdest du da gern verändern?

Ich hätte früher versucht, den Menschen aus der Unterschicht zu helfen“, antwortet Larissa ohne zu zögern. „Und ich hätte Gari nicht geohrfeigt.“

Was wünscht du dir selbst für deine Zukunft? Oder ist das eine eher schwierige Frage, denn manchmal ist so eine Zukunft ja leider auch durch andere Leute vorbestimmt?

Ich wünsche mir, dass Chris nicht mehr kämpfen muss. Dass wir zusammen fortgehen könnten, ein ruhiges – normales – Leben führen dürften. Doch er wird niemals den Versuch aufgeben, die Clanherrschaft zu beenden. Ebenso wenig, wie er die Menschen in der Rebellenbasis im Stich lassen wird, indem er geht. Und ich möchte Lance wiedersehen.“

Und noch eine Frage: welche drei Eigenschaften beschreiben dich am besten?

Larissa lacht auf. „Das kommt darauf an, wen du fragst. Meine Großmutter würde sagen; unbeherrscht und impulsiv. Lance würde es spontan, stur und neugierig nennen. Ich selbst … Nun, ich versuche einfühlsam zu sein, kritisch und mutig genug, mich für das einzusetzen, was ich als richtig empfinde. Ob mir das gelingt, müssen die Leser entscheiden.“

Genug der schweren Fragen, machen wir ein kleines Spiel: entweder-oder! Ich stelle dir die beiden Antwortmöglichkeiten und du antwortest einfach, welche mehr zu dir passt!

Morgenmuffel oder Frühaufsteher?

Frühaufsteher

Gleichberechtigung oder Klassensystem?

Gleichberechtigung

Rebellin oder braves Mädchen?

Rebellin

Tee oder Kaffee?

Tee

Party oder ein Abend mit Filmen auf dem Sofa?

Filmabend

Selber kochen oder im Restaurant essen?

Restaurant, da ich nicht kochen kann

Kuchen oder Torte?

Kuchen

Pizza oder Burger?

Was ist das?

Kämpfen oder Weglaufen?

Kämpfen, es sei denn, dir ist klar, dass du nicht gewinnen kannst.

Vater oder Mutter?

Mutter

Haus oder Wohnung?

Haus

Karriere oder Familie?

Familie

Freiheit oder ein geschütztes Leben?

Freiheit

So, ich glaube das waren genug Fragen, aber zwei kurze hätte ich noch, denn da muss jeder auf meiner Couch durch: Gibt es noch etwas, was du deiner Autorin gerne sagen würdest?

Und ob ich das will!“ Larissa strafft die Schultern. „Ich bin ihr dankbar, dass sie Chris erhört und er ihr seine – unsere – Geschichte erzählen durfte. Nichtsdestotrotz wäre ich ihr dankbar gewesen, wenn sie einige Details ausgelassen hätte.“


Und zum Schluss: Möchtest du den Lesern noch etwas auf den Weg mitgeben oder Ihnen ans Herz legen?

Nur, dass ich ihnen viel Vergnügen beim Lesen wünsche. Obwohl … es ist zweifelhaft, ob es ein Vergnügen sein wird. Wer eine simple Lovestory erwartet, sollte die Finger von meiner Geschichte lassen. Vielmehr handelt sie von sozialer Ungerechtigkeit und Rebellion. Jede Rebellion erfordert Opfer, Tyrannen sind nicht zimperlich. Das solltet ihr beim Lesen auch nicht sein.“

Dann danke ich dir sehr, dass du mir Rede und Antwort gestanden hast und die Leser jetzt einen besseren Eindruck von dir und deiner Welt haben! Komm gut nach Hause und bleibe immer stark!


So meine Lieben, durch diese tollen Antworten, habt ihr glaube ich einen sehr schönen Eindruck von der Trilogie „Die Macht der Clans“ bekommen.

Morgen gibt es noch die Buchvorstellungen und ein paar Höreindrucke, also schaut wieder vorbei!

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