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Puppet’s Bookish Weekend mit Marie Gräff Teil II

Werbung / Puppet’s Bookish Weekend / mit Marie Gräff

Da ist er wieder der Buchvorstellungs-Sonntag.
Nachdem es am Freitag die Schnipsel zu „Das Amulett des Trebeta oder wie Gott dem Schicksal ein Schnippchen schlug“ gab und gestern dann das Interview mit dem lieben Balduin aus Trier, gibt es nun die kurze Vorstellung des Buches und dazu habe ich der Autorin noch ein paar Fragen zu ihrem Buch gestellt, aber seht selbst.


„In einer perfekten Welt“

Titel: Das Amulett des Trebeta oder wie Gott dem Schicksal ein Schnippchen schlug
Verlag: Selfpublish
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 21.11.2017
Bewertungen auf Amazon: 4,6 Sterne bei 22 Bewertungen
Preis: 2,99€ (Ebook) / 12,90€ (Taschenbuch)


Der Prolog

Klappentext:

Von einem Mädchen, das keine Lust hatte, tot zu sein.
Einer Wette mit Gott.
Und dem, was geschieht, wenn Gott dem Schicksal ein Schnippchen schlägt.
Die Eifel im Februar 1817: Dorftrottel Willy bekommt unerwarteten Besuch. Sie heißt Helene, ist tot. Und sie hat einen Plan. Mit Willys Hilfe will sie in ihre Heimatstadt Trier zurückkehren, um dort eine Wette mit Gott zu gewinnen.
Für den jungen Willy beginnt das Abenteuer seines Lebens. Hin- und hergerissen zwischen aufdringlichen Geistern, finsteren Prophezeiungen und dem Versuch, die Wette zu gewinnen, muss er seine ganz eigenen Kämpfe bestehen. Und sich immer wieder einer Frage stellen: Hat er die Macht, das Schicksal zu verändern, oder ist alles bereits seit Urzeiten vorbestimmt?
Historische Phantastik mal ganz anders: Frech, unkonventionell, packend. Und mit einem originellen Erzähler: Gott selbst.

Längere Beschreibung:
An einem kalten Februarmorgen mitten im Hungerwinter 1816/17 erwartet den jungen Willy beim Eichelnsammeln im Wald eine Überraschung: Er begegnet einem Geist.
Das herrische Geistermädchen Helene bringt ihn im Handumdrehen in Schwierigkeiten. Besessen von der Idee, wieder lebendig zu werden, hat sie sich auf eine haarsträubende Wette mit Gott eingelassen und zwingt Willy dazu, ihr zu helfen. Der jedoch verfolgt, von Hunger und Armut getrieben, seine ganz eigenen Pläne.
Gemeinsam machen sie sich auf die gefährliche Reise durch die magische Winterwelt der Eifel. In ihrer Heimatstadt Trier glaubt Helene, ihre Wette gewinnen zu können.
Doch Willy und Helene sind nicht die Einzigen, die sich auf den Weg machen …
Vor der Kulisse der verfallenen Märchenstadt Trier geraten die Ereignisse außer Kontrolle. Willy und Helene stoßen auf eine gewaltige Intrige und das gefährlichste Geheimnis der Stadt.

Was hat es mit den Nekromanten auf sich?

Das große Warum:
1. Warum Trier?
Weil ich in der Gegend wohne, über historische Gegebenheiten bereits einiges recherchiert habe und es sich irgendwie so ergeben hat. 

2. Warum eine Wette?
Tja, wenn ich das wüsste. Das hat sich ja Helene ausgedacht.  Ich glaube, ich war unbewusst etwas von Goethes Faust beeinflusst, obwohl das natürlich eine vollkommen andere Geschichte ist.

3. Warum Gott?
Ehrlich gesagt war das gar keine Absicht, das hat sich irgendwie so entwickelt. Es hat auf jeden Fall keinen religiösen oder ideologischen Hintergrund. Im Gegenteil, ich war mir sogar phasenweise nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, das Buch zu veröffentlichen, weil ich ein bisschen Angst vor der Reaktion fanatischer Christen hatte. 

4. Warum ein Nekromant?
Der Aufhänger war ein Film, dessen Namen ich mittlerweile vergessen hatte. Am Tag zuvor hatten wir irgendein B-Movie über Nekromantie angeguckt und ich war vollkommen entsetzt darüber, wie so ein interessantes Thema so fürchterlich umgesetzt werden konnte. Also beschloss ich, es besser zu machen.

5. Warum ein Geistermädchen?
Da kann ich wirklich nur spekulieren. Ich plane meine Geschichten kaum, sondern sie entstehen vollkommen intuitiv vor meinem inneren Auge. Gut möglich, dass ich etwas davon beeinflusst war, dass ich einige Zeit zuvor ein Buch über einen Friedhof geschrieben hatte, oder aber es war einfach nur eine logische Folge des Nekromanten. Irgendwas musste der Kerl ja schließlich zu tun haben. Wie ich schon im Buch sage: „Nekromantie ohne Tote ist eine ziemlich traurige Sache.“

6. Warum ein schwarzer Hund?
Der schwarze Hund spielt eine wichtige Rolle in den Sagen der Eifel – mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten, um nicht zu spoilern. 

7. Warum ein Pferdchen/ Pegasus?
Tja, Balduin war überhaupt nicht eingeplant, er ist quasi auf eigene Faust in die Geschichte hineingestolpert. Wen wundert das auch bei seinem Charakter? 
Natürlich mag er trotzdem von einem tatsächlich existierenden und lebendigen, ebenfalls lustigen und sehr gefräßigen Pferdchen beeinflusst sein, mit dem ich seit rund zwanzig Jahren mein Leben teile.

Das erste Treffen mit Balduin

Das war es dann leider auch schon wieder für dieses Wochenende.
Mir hat es sehr viel Spaß in Trier gemacht und die Rezension zu dem Buch bekommt ihr auch ganz bald von mir!
Versprochen.
Damit wünsche ich euch noch einen schönen Abend und einen tollen Start in die neue Woche!

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