Puppet's Bookish Weekend

Puppet’s Bookish Weekend mit Melike Yasar Teil I

Werbung // Puppet’s Bookish Weekend // mit Melike Yasar

Willkommen meine lieben Leser,

ich darf euch wieder beim samstglichen Interview begrüßen.
Nicht wundern, denn im Interview wird es eventuell zu Verwirrungen kommen, aber wer sich morgen den zweiten Hörschnipsel zu „Im Reich der Verborgenen“ anhört, der wird verstehen, was es mit der Vermischung von Autorin und Charakter zu tun hat, also bleibt dran und habt ein bezauberndes Wochenende!


Herzlich Willkommen bei „Puppet’s Bookish Weekend“! Ich freue mich sehr, dass du die Reise auf dich genommen hast und bei mir auf dem Sofa nun meine Fragen über die ergehen lässt! Darf ich dir etwas zu trinken oder eine Kleinigkeit zu Essen anbieten?
Vielen Dank für die Einladung, die ich gern angenommen habe. Ich hätte gern ein Glas Sprudelwasser.

Dann beginnen wir doch einfach mal gleich mit den Fragen: Könntest du dich unseren Lesern kurz vorstellen? Wer bist du, wo kommst du her und was macht dich so aus?
*Streicht sich das Haar nach hinten. Gern. Ich bin Shahiqa und komme aus Kreis Hildesheim. Ursprünglich aber aus der Türkei. Was macht mich aus? Nun, ich bin ein sehr einfühlsamer Mensch und lebe in zwei verschiedenen Welten. Also ich wandere zwischen der menschlichen und der verborgenen Ebene, die man die 5. Dimension nennt.

Dann darf ich dich Shahiqa nennen, ist das okay?
Natürlich (lächelt dabei)

Okay, wie man relativ schnell in deiner Geschichte erfährt, bist du auf einer neuen Ebene gelandet. Hast du eine Idee, wie du dahin geraten bist? Hattest du vorher auch nur den Verdacht, dass es so etwas wie verschiedene Ebenen geben kann? Also für mich wäre alles ein absoluter Schock gewesen. Wie war es für dich?
*Ein Lächeln huscht über das Gesicht. Also mir war schon immer bekannt, dass es mehr als die Welt der Menschen gibt. Ebenen sind ja Dimensionen zb. Die der Dschinn, der Dämonen und Engeln etc. Das Meer ist auch eine Ebene, denn dort leben auch Lebewesen, die für unseren Augen verborgen sind. Wie ich da hingeraten bin? Also ich war mit einem Bein beim Standesamt und erfahre von einer Freundin, ich glaube, es wird dann ein Spoiler oder? Weil im Band zwei wird dies gelüftet, als ich in den Spiegel der Erkenntnis schauen musste. Und zu deiner Frage, wie es für mich war? Ich hatte furchtbare Angst, als ich aus meiner Ohnmacht aufwachte und mich plötzlich in einer Wüste aus Felsen befand. Ich hatte mein Gedächtnis verloren und erinnerte mich an gar nichts. Nur Bruchstücke mit einem Brautkleid, mehr nicht. Dass ich auf der Ebene der Dschinn war, war mir zu erst nicht bewusst.

Wie muss man sich diese Ebene vorstellen? Hat sie viel Ähnlichkeit mit der Ebene der Menschen? Was ist da dein erster Eindruck?
Ja, etwas Ähnlichkeit hat es schon, jedoch leben sie noch völlig zurück. Wir haben Technologie und alles, aber sie brauchen dies alles nicht. Sie kämpfen noch immer mit Schwerter, Pfeil und Bogen und haben Pferde. Ihre Lebensweisen sind jedoch unserem sehr ähnlich.

Du wurdest ja scheinbar recht freundlich und hilfsbereit aufgenommen. Wie denkst du allgemein über die Dschinn? Sind sie allgemein sehr hilfsbereit oder hattest du Glück, dass du bei dieser Familie gelandet bist?
Es gibt ja genau wie unter Menschen auch die Guten und die Bösen. Und ich bin nicht nur den Guten begegnet. Es gab schon einige, die mich ausschalten wollten. Allerdings habe ich mit Shaheen und Mari richtig Glück gehabt. Shaheen (Augen leuchten) Er ist ein großartiger Heerführer und dazu noch ein sehr guter Arzt.

Wenn jemand wie ich, noch nie einen Dschinn gesehen hat, wie könnte ich ihn denn erkennen? Oder werde ich vielleicht nie die Chance haben einen zu sehen?
Also sie zeigen sich nicht so in der Öffentlichkeit, es sei denn, sie nehmen die Gestallt eines Menschen an. Sie können sehr gut Gedanken manipulieren und sie auch lesen.

Gibt es etwas, dass du in der Ebene vermisst?
Strom würde ich vermissen, aber sie bestehen ja aus so eine Art Energie. Ansonsten haben sie fliegende Pferde, die ziemlich durchgedreht sind *Lächelt. Und das Autofahren würde ich vermissen.

Dann hast du ja deine Erinnerungen verloren, dies bekommt man ja sehr schnell mit. Wie fühlte sich das für dich an? War es beängstigend oder vielleicht sogar spannend?
Es war sehr beängstigend, da ich erst mal auch nicht wusste, wie ich dorthin kam und ein schwarzes Loch im Kopf hatte. Später erfuhr ich, dass mich alle kannten, aber jeder machte ein Geheimnis daraus.

Was hast du bisher neues auf der Ebene lernen können? Gibt es vielleicht Dinge, vor denen du erst Angst hattest, die du dich dann aber getraut hast? Schließlich sind es ja doch ziemlich viele neue „Menschen“ die da auf dich treffen.
Ich fand die 10 Elitekrieger toll. Sie waren am Anfang nicht nett zu mir, vor allem Rajab, der Dschinn mit den wunderschönen Augen. Ich habe später erfahren, dass er eigentlich Angst um mich hatte, aber dafür hat er einen Grund gehabt. Und natürlich eine Hexe, die ich durch meinen Träumen kannte. Sie war schrecklich. Was ich dabei lernen konnte war, das Kämpfen mit Schwert und Bogen.

So. Genug mit den schwierigen Fragen, hoffe ich jedenfalls! Jetzt eine kurze und schnelle Frage-Antwort-Runde. Einfach antworten, was dir als erstes in den Kopf kommt!

Kaffee oder Tee?
Kaffee

Brot oder Brötchen?
Brötchen

Kuchen oder Torte?
Kuchen

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?
Gern Frühaufsteher

Heimweh oder Fernweh?
Heimweh

Deine Lieblingsfarbe?
Variiert sich je nach meiner Laune

Deine Lieblingsbeschäftigung?
Schreiben und Lesen

Deine liebste Jahreszeit?
Herbst und Winter

Hast du ein Lieblingstier?
Pferde (besitze aber keins)

Dein Sternzeichen?
Steinbock

Ein Wunsch für dein zukünftiges Leben?
Was sich jeder Autor wünscht – erfolgreich werden

Etwas, was jeder Mensch haben sollte?
Mitgefühl für andere und viel Liebe zueinander

Dein liebstes Gefühl?
Wenn meine Testleser begeistert sind von meinen Büchern

Das Gefühl, welches du am liebsten abschaffen würdest?
Depressionen

So. Nun habe ich dich aber genug ausgefragt.

Magst du deiner Autorin noch etwas sagen, was du dir vielleicht bisher so noch nicht getraut hast oder bisher einfach nicht dazugekommen bist?
Nein – ich finde sie hat alles richtig gemacht, bis auf eins: Einmal hat sie zu schnell gehandelt und hätte mich beinahe in den Tod geschickt.

Und magst du meinen Lesern noch etwas auf ihren Weg durch das Leben mitgeben?
Ich könnte viel erzählen, aber dann würde ich wieder Spoilern, denn am Ende des Buches, erfahre ich selbst wer ich wirklich bin.
Traut euch das Buch zu lesen – ich weiß, es ist sehr tiefgründig und lässt nachdenken. Es ist nicht so für zwischendurch. Ihr werdet verstehen, was ich damit meine, wenn ihr es liest. Der Prolog erzählt eigentlich meine Gefühle, mein Verloren sein, wie viele Menschen auf der Welt. Aber dann hat mir jemand die Hand ausgestreckt, die ich gern angenommen habe und ich wurde aus dem schwarzen Loch herausgeholt- Es ist nicht nur eine Geschichte, ein Buch – das was drinnen steht, das, was ich am Anfang erlebt habe, erleben weltweit viele Menschen und die Lösung werdet ihr dort finden.

Dann danke ich dir recht herzlich für deine Zeit und die Beantwortung meiner Fragen und wünsche dir einen angenehmen Heimweg! Und natürlich wünsche ich dir nur das Beste, bis wir und das nächste Mal hier auf meinem Sofa wiedersehen!
*Etwas geknickt, Erinnerungen kommen hoch. Ich danke dir sehr. Ich hoffe, ich konnte die Fragen zu deiner Zufriedenheit beantworten. Falls jemand natürlich Fragen haben sollte, werde ich sie gern beantworten. *Sie strahlt. Shaheen, der Heerführer mit den grünsilbrigen Augen ist eben durch das Fenster hereingeschwebt gekommen –einfach so, ohne anzuklopfen. 😀


So, das war es für heute, aber vielleicht habt ihr ja eines der anderen Wochenenden verpasst, dann könnt ihr dieser natürlich noch nachlesen oder hören. Viel Spaß dabei!

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