Hörbücher

Schatten der Vergangenheit von Cecilia Ventes

Titel: Schatten der Vergangenheit (Versuchung und Vermächtnis)
Autorin: Cecilia Ventes
Verlag: Dinier Verlag (Rezensionsexemplar)
Fassung: ungekürzte Lesung
Hördauer: 5 Stunden 47 Minuten
Erscheinungsdatum: 27.04.2017
Sprecher: Sven Görtz

Eine interessante Art auf die Frage „Gibt es wirklich nur Schwarz und Weiß?“ zu antworten.

Den ersten Teil der Trilogie „Versuchung und Vermächtnis“ von Cecilia Vantis habe ich als Hörbuchfassung gehört. Die Printausgabe zu diesem ersten Teil umfasst 264 Seiten.

Das Cover hat als Hauptfarbe Lila- bis Blautöne, gerade meine Lieblingsfarben, deshalb bin ich an diesem Buch hängen geblieben. Wir sehen im Hintergrund zwei doch recht kahle Bäume und im Vordergrund einen Anhänge mit einem eingefassten Edelstein. Darum sind scheinbar keltische Knoten arrangiert. Was hat es damit auf sich?

In der Geschichte geht es zum größten Teil um Hochbergen. Hier haben wir einen König, der sehr gutmütig zu seinem Volk ist. Doch wird ihm diese Gutmütigkeit nicht vielleicht auch zu einer Falle?

Nach Hochbergen verschlägt es eine junge Novizin mit dem Namen Madeleine. Sie ist sehr rein und tugendhaft. Sie hilft anderen und zeigt ihnen Lösungen auf. Dadurch ist sie aber der Dorn im Auge von Usgalman und seinen Hexen der Untugenden! Wie kann es sein, dass die Hexen immer mehr Schwierigkeiten haben ihre Untugenden zu verstreuen? Warum ist Madeleine gegen ihre Verführungen scheinbar so gut wie immun? Da muss der Meister doch selbst ans Werk! Aber kann etwas Böses sich wirklich in die Seele einer so tugendhaften Frau pflanzen? Oder scheitert er bei dem Versuch?

Sven Görtz macht hier eine wirklich gute Arbeit. Er ist eine sehr passende Erzählstimme für diese Geschichte. Er bringt einen sehr angenehmen und ruhigen Fluss in diese Geschichte. Rattert sie nicht einfach nur so hinunter, sondern erfüllt sie mit Leben. Zudem gibt es musikalische Einspieler, die, laut meinen Informationen, von der Autorin selbst stammen. Was es schon wieder sehr interessant macht. Zu Beginn war ich noch recht skeptisch, denn diese Einspieler erinnerten mich sehr an die Hörspiele aus meiner Kindheit und fühlten sich in den ersten zwei Kapiteln noch recht fehl am Platz an, doch mit der Zeit merkte ich, dass sie wirklich gut waren, da sie zum einen Stimmung vermitteln und zum anderen auch noch etwas Raum geben um über das Erzählte nachzudenken, denn ich finde hier braucht man wirklich etwas Zeit um sich über die Thematik seine Gedanken zu machen!

Cecilia Ventes hat hier eine interessante Verpackung für ein wichtiges Thema. Hin und wieder hatte es ein paar Längen, gerade was Gespräche anging. Diese waren aber wiederum wichtig, da viel in den Gesprächen steckte. Wenn zwischen den gesagten Worten vielleicht noch etwas mehr Beschreibung der Umgebung oder der Handlung gewesen wäre, wäre es vielleicht in der gehörten Form etwas leichter gewesen, dem ganzen genau zu folgen, denn so musste man wirklich sehr genau zuhören und ganz bei der Sache sein um nicht vielleicht noch etwas wichtiges zu verpassen. Da ich Hörbücher meist eher nebenbei höre, also bei Autofahren oder wenn ich etwas arbeite, war es für mich manchmal lohnenswert ein Kapitel erneut zu hören. Aber wirklich nur an den Stellen, wo wichtige Gespräche geführt wurden.

Da der erste Teil viele Fragen für den Hörer bzw. Leser offen gelassen hat, bin ich gespannt, wie es mit dem zweiten Teil weitergeht!

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