Rezensionen

Werwölfe in Aremsrath von Tanja Hanika

Titel: Werwölfe in Aremsrath
Autorin: Tanja Hanika
Verlag: Selfpublish (Rezensionsexemplar)
Seitenzahl: 186 Seiten
Erscheinungsdatum: 20.11.2018

Werwölfe anders als aus Twilight, zum Glück!

Sehr schaurig beginnt es. Die Geschichte hatte mich schon mit dem ersten Kapitel, denn da war ich wirklich gefesselt. Ich mag Wälder eh nicht und somit war es für mich doch sehr schaurig diese erste Szene in meinem Kopf ablaufen zu sehen. Es war düster und machte wirklich Lust auf mehr. Danach flachte es etwas ab, dies hing aber damit zusammen, dass wir ja auch erst einmal wissen müssen, wo wir uns befinden und wer denn hier eigentlich alles in dieser Geschichte mitspielt. Dennoch machten die unterschiedlichen Kapitel ihre Arbeit wirklich gut. Tanja Hanika lässt uns sogar in den Kopf von den Werwölfen schauen, denn wir haben einige Kapitel, die wir aus ihrer Sicht lesen dürfen und das fand ich sehr spannend. Auch hat sie die Gesellschaft sehr schön eingefangen. Wie unterschiedliche Charaktere auf eine Bedrohung solcher Art reagieren können und wie es das Gleichgewicht in einer Gruppe stören kann. Die Hauptpersonen sind meiner Meinung nach ein junger Apotheker und eine Tochter auf reicherem Hause. Die beiden haben ihre eigene Vergangenheit und treffen in der Bedrohung durch Werwölfe aufeinander. Beide entwickeln sich über die Geschichte hinweg glaubwürdig und haben auch an so einigen Situationen sehr zu knabbern.

Ob die Autorin sich mit dem gewählten Ende einen Gefallen getan hat, dass wird wohl jeder Leser für sich entscheiden müssen. Da nehme ich definitiv nichts vornweg. Nur mir sagte es leider nicht so zu, was ich wirklich schade fand.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und gute Ideen, die sie auch für mich sehr lesenswert umsetzte. Sie treibt die Geschichte voran, spart dabei aber nicht mit Umschreibungen, die dem ganzen einen Rahmen geben, dem Kopfkino sein Material.

Das Cover hätte ich fast vergessen, dabei ist gerade das auch etwas sehr gelungenes an diesem Buch, denn es passt einfach. Für mich ist dieses Bild doch sehr passend zu der Atmosphäre, die schon im ersten Kapitel erzeugt wird. Gern hätte ich mehr davon, nur eben dieses Ende…

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