Rezensionen

Zissa von Cornelia Harz

Titel: Zissa
Autorin: Cornelia Harz
Verlag: Selfpublish
Seitenzahl: 184 Seiten
Erscheinungsdatum: 16.01.2018

Du bist Mitte dreißig, arbeitest bei deinem Vater mit in der Firma, lebst in einer Art Schloss und hast einen Freund, den dein Vater zwar nicht so richtig leiden kann, aber deshalb willst du ja ausziehen

Du verbringst deinen Tag damit Langzeitarbeitslosen in einem Seminar wieder ins Leben zu helfen du glaubst wirklich an die Sache und die wirklich schweren Fälle übergibst du an deinen Vater, die er viel besser betreuen kann als du, da er das ja schon viel länger macht. Er erzielt auch immer wieder super Leistungen, er erzählt dir, was sie alles erreicht haben.

Was aber, wenn du dann beim Joggen über eine Leiche einer Frau stolperst? Was wenn plötzlich alles anders wird? Dein Freund als Mörder hingestellt wird und irgendwie nichts mehr so funktioniert wie geplant? Was wenn dein Vater nicht wirklich das mit den Leuten macht, die du zu ihm schickst, weil du plötzlich Todesanzeigen von ihnen findest oder dich nach dem Stand der Dinge erkundigen willst und sie tot sind?

Das ist die Geschichte von Narzissa. Wir befinden uns in einem Psychothriller und lernen immer wieder die kranke Idee des Vaters kennen. Er sieht das alles, was er da tut wirklich als seine Aufgabe an, er hilft anderen Leuten damit, doch dafür müssen halt auch Opfer gebracht werden.
Wie Narzissa ihrem Vater auf die Spur kommt, ob sie ihm ins Familiengeschäft weiterhin folgt und was der ehemals beste Schüler des Vaters plötzlich an ihrer Seite, als sein Nachfolger soll, dass könnt ihr im Roman „Zissa“ von Cornelia Harz lesen.

Es ist ein sehr kurzweiliger Roman, in dem die Ereignisse nur so auf einen einschlagen. Ich finde den Schreibstil gut, hätte mich aber teilweise um etwas mehr Zeit zwischen den Ereignissen gefreut. Es war für mich ein wenig erschlagend, denn ständig ist etwas neues passiert, was natürlich keine Langweile aufgebracht hat. Aber wer gern in die Gedanken und Ideen eines Psychopathen gucken möchte, der ist hier definitiv richtig.